Heimische Trockenrasenpflanze mit bedornten, verholzenden Trieben zur Begrünung von trockenen Südböschungen. Hauhechel liebt Sonne und warme, durchlässige, humose, kalkhaltige, magere Böden. Alte Heilpflanze, die sich im Hochsommer über einen langen Zeitraum mit rosafarbenen Blüten schmückt. Besonders für Bienen sehr attraktiv.
Die saponin- und gerbstoffhaltige Wurzel gilt als wassertreibendes Mittel. Entwässerungs- und Blutreinigungs-Tees enthalten daher häufig Hauhechel-Wurzeln. Schon Theophrast berichtete über die Verwendung der Wurzel bei Blasen- und Nierensteinen. Auch in der Homöopathie gilt Ononis spinosa als Diurethikum und wird bei Wasseransammlungen im Körper und Harnverhaltung empfohlen.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.