Tiefrote Blüten mit einer relativ dunklen Mitte strecken sich über Monate hinweg der Sonne entgegen. Mit bis zu 50 cm Höhe bleibt 'Burgunder' eher kompakt. Die Sorte lässt sich hervorragend als kräftiger Blühaspekt in prärieartige Pflanzungen integrieren.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Als unermüdliche Dauerblüher und zum Schnitt sind die koketten Kokardenblumen in Prachtstauden-Beeten ebenso beliebt wie Steppen- oder Präriepflanzungen oder in Steinanlagen. In Kübeln gepflanzt kann man sich die farbenprächtigen Flammenräder ganz nah ans Haus, bzw. an den Sitzplatz holen. Damit die eher kurzlebigen, saatvermehrten Sorten im Garten zuverlässig mehrere Jahre wiederkehren, sollte sich ihr Standort an dem der Elternarten orientieren: Ein durchlässiger, sandiger Boden mit guter Nährstoffversorgung und ein warmer, vollsonniger Standort sind optimal. Ein scharfer Rückschnitt auf die grundständigen Blätter im September regt die Pflanzen zur Bildung von Erneuerungsknospen an und trägt so entscheidend zur Verlängerung der Lebensdauer bei. Regelmäßiges Ausschneiden von verblühten Blüten verlängert die Blühdauer. Gaillardien ziehen Bienen magisch an!
Der aktuelle, schier endlos lange Name dieser Gräserschönheit lautet: Stipa pulcherrima forma nudicostata. Egal, welchen Namen man wählt: Das von Mitteleuropa bis Mittelasien verbreitete Gras ist überaus attraktiv! Aus einem lockeren Gräserhorst wachsen lange Blütenstände hervor, die elegant bogig überhängen. An den Samen befinden sich lange, silbrig schimmernde Grannen, die sich sanft im Wind bewegen und wie Federn wirken. Das Reiher-Federgras zeigt sich für einen etwas geschützten Standort sehr dankbar. Nach der Samenreife verliert das Gras erheblich an Attraktivität. Durch geschickte Beipflanzung - einige Vorschläge finden Sie beispielsweise unter "Partner" - lässt sich Abhilfe schaffen. weiter ...
VIII-X :: 100-120 :: B/Fr2 so tiefgelb, schwarze Mitte
Reich verzweigte, wüchsige aus den USA stammende Art mit aufrechtem Wuchs. Spät und sehr reich blühend. Sehr schön für Präriepflanzungen mit naturhafter Wirkung, auf sonnigen Plätzen vor Gehölzen oder als Herbstblüher im Staudenbeet. weiter ...
Art.-Nr.: 51959-101 9 cm Topf (0.5 l)
Fragen
Kundenfrage vom 22.07.2010:
Was heißt "scharfer Rückschnitt"? Müssen auch die Blätter abgeschnitten werden?
Unsere Antwort vom 22.07.2010:
Ja, es sollte die komplette Pflanze zurückgeschnitten werden, dadurch bestockt die Gaillardie neu und kommt in der Regel besser durch den Winter.
Kundenfrage vom 01.06.2010:
Winterhärtezone Z6 (-23 bis -17°C) nur mit oder ohne Rückschnitt? Meine beiden Gaillardias (Burgunder und Bremen) sind im Winter 2009/10 eingegangen, trotz Herbstrückschnitt - während eine andere (unbekannte) Sorte an anderem Standort ohne Schnitt den Winter gut überstanden hat. Haben Sie eine Idee?
Unsere Antwort vom 01.06.2010:
Ganz wichtig für die Überwinterung von Gaillardien ist ein rechtzeitiger Rückschnitt (Anfang/Mitte September), die Pflanzen müssen neu bestocken, bevor es in den Winter geht (ohne die Ausbildung entsprechender Überwinterungstriebe überleben sie nicht). Ein zu später Rückschnitt bedeutet meist den Tod der Pflanzen.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.