Die besonders schöne und robuste Sorte aus der Art Colchicum bivonae hat intensiver gefärbte und wesentlich größere Blüten als die heimische Wildart. Ihre Mitte ist, wie bei fast allen Herbstzeitlosen, weißlich. Ein hauchzartes Netzmuster, das sich erst aus der Nähe erkennen lässt, zeichnet sich auf den Blüten ab.
Pro Knolle erscheinen bis zu 6 Einzelblüten. Diese außergewöhnliche und prächtige Sorte gedeiht besonders gut auf hinreichend durchlässigem Boden und liebt einen sonnig-warmen Standort.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Herbstzeitlosen fallen einfach auf - und das nicht nur durch ihre großen krokusartigen Blüten. Ihr Wuchsrhythmus weicht von dem Üblichen ab. Nach der Pflanzung im Hoch- und Spätsommer bilden sie erst einmal nur Blüten und starten so zu einem letzten großen Feuerwerk im herbstlichen Garten. Die Wurzelbildung erfolgt erst nach der Blüte und die großen Blätter lassen sich erst im Frühling blicken. Der Inhaltsstoff der Herbstzeitlosen, das Colchicin, ist äußerst giftig. Herbstzeitlosen sind in Wiesen und Triften zuhause, aber die Tiere sind clever und rühren weder die frischen Pflanzen noch Heu an, in dem sich Pflanzenteile von Colchicum finden. Im Garten ist eine Pflanzung auf gut dränierten, eher lehmigen Böden in Wiesen, im Rasen oder in Beeten am sonnigen Gehölzrand günstig. Auf Grund der großen Blattmasse im Frühjahr müssen die Zwiebeln so gepflanzt werden, dass Nachbarn nicht erdrückt werden. Blätter vor Schneckenfraß schützen! Da die Knollen vor der Blüte keine Wurzeln bilden, können sie auch trocken bei Licht beispielsweise in hübsche Glasgefäße gelegt werden. Vor aller Augen entwickelt sich bei diesen "Trockenblühern" dann allmählich die Blüten. Nach dem Abblühen müssen die Zwiebeln jedoch zügig gepflanzt werden, damit sie sich noch gut im Erdreich etablieren und dann alljährlich im Garten den Beginn des Herbstes anzeigen können.
Müssen im Sommer in die Erde
Einige der schönsten Pflanzen, die aus Zwiebeln und Knollen wachsen, müssen unbedingt im Hoch- bzw. Spätsommer gepflanzt werden, damit sie sich optimal entwickeln. Einige von ihnen blühen sogar schon wenige Wochen nach dem Pflanzen. Herbstzeitlosen, Herbstkrokusse und der schöne herbstblühende Goldkrokus gehören zu diesen Blumensprintern. Ihre Blüten sind bereits in den Knollen angelegt. Sie entwickeln sich aus den dort gespeicherten Reserven - und das innerhalb Rekordzeit vor Einbruch des Frostes. Einer von ihnen liefert das teuerste Gewürz der Welt: der echte Safran (Crocus sativus) - ein anderer dagegen ein starkes Gift: die Herbstzeitlose (Colchicum). Glücklicherweise lassen sie sich bereits als trockene Knolle bestens unterscheiden! Kaiserkronen (Fritillaria imperialis) und ganz besonders die Madonnenlilien (Lilium candidum) sollte man ebenfalls so früh wie möglich pflanzen. Beide müssen noch vor dem Frosteinbruch Wurzeln bilden; die Madonnenlilie braucht sogar noch die Zeit, um ihre Blattrosette zu entfalten, mit der sie durch den Winter geht.
Heimische Wildstaude mit horstigem Wuchs. Wertvoll für naturnahe Beete auf locker-lehmigen, humosen Lehmböden. Die äußerst anpassungsfähige Pflanze kommt in recht unterschiedlichen Lebensräumen vor: von lichten Waldplätzen über offenes Grasland bis hin zu felsigen Partien in Berglagen. Locker eingestreut passt sie sehr gut in Pflanzungen im Gehölzrand. weiter ...
Wer weiße Blumen mag, wird diese Herbstzeitlose, deren Vorfahren aus dem Kaukasus und Kleinasien stammen, lieben. Die Blüten muten an, wie aus feinstem Wachs geformt. Sie sind vergleichweise groß und erinnern an besonders große Krokusse, wenn sie auch im Herbst erglänzen. weiter ...
Art.-Nr.: 84003 Zwiebeln / Knollen 3 Stück pro Päckchen
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.