Eine Auslese von Rosemarie Eskuche, die allen empfohlen sei, denen das Hohe Pfeifengras zu groß wird und die normalen Moor-Pfeifengräser mit Wuchshöhen von 40-60 cm zu niedrig bleiben. Es bildet dichte Horste mit aufrechten Halmen und dunklen Blüten - in Kombination mit immergrünen Bodendeckern besonders wirkungsvoll! Bleibt bis in den Winter gut in Form.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Das Moor-Pfeifengras ist eines der am weitesten verbreiteten Riedgräser und liebt als solches nährstoff- und kalkarme, humos-torfige Erde auf wechselfeuchtem Standort. Es fühlt sich jedoch auch im normalen Gartenboden zu Hause. Die Blatthorste und das Laub sind während des Wachsens grün und färben sich im Herbst leuchtend goldgelb; die Blütenrispen stehen an starr aufrechten bis leicht überhängenden, schlanken Halmen deutlich über dem Laub. Die Blüte im Hochsommer ist für ein Gras, das schon sehr früh grünt, recht spät. Auch den Winter über sind die Horste noch dekorativ! Molinia caerulea mag am liebsten einen vollsonnigen Standort, gedeiht aber auch im lichten Schatten gut und bevorzugt gleichmäßig feuchten Boden. Es eignet sich auch für Pflanzgefäße ab 7,5 Liter Erdvolumen. Besonders schön in Heidegärten in lockeren Gruppen, in Bändern oder auch flächig. Passend auch zur Grabbepflanzung.
Molinia - Pfeifengras
Heimische Gräser der unkomplizierten Art: Sie sind auf Wiesen und in lichten Wäldern auf frischen bis feuchten Standorten verbreitet. Ihr prägnantes Merkmal ist die grandiose Herbstfärbung! Da die langen Halme weitgehend knotenfrei sind, weil sie nur am Grund einen Knoten besitzen, wurden sie früher zum Reinigen von Pfeifen benutzt. Aus einem niedrigen Laubhorst erheben sich zarte, duftige, oft elegant überhängende Blütenstände. Alle sind mehrjährig und früh grünend und bilden Horste ohne Ausläufer.
VI-X :: 20-30 :: St/FS/Fr/MK2 so weiß, im Abblühen rosa
Ein liebreizender Dauerblüher, der dichte Matten bildet und mit einer Unzahl von weißen "Gänse-Blümchen" übersät ist, die im Abblühen erröten. In warmen Lagen bzw. in milden Wintern ist das Spanische Gänseblümchen ausdauernd, sonst kurzlebig. Es versamt sich jedoch reichlich. Ganz besonders schön wirkt es an sonnigen Treppen, für Balkonkästen und als Unterpflanzung in Kübeln z.B. von Rosen-Hochstämmchen. weiter ...
VII-IX :: 40-50 :: Fr/B/St1 so hellrosa, dunkelrote Staubgefäße
Das bläuliche bis graugrüne Laub macht diese hohe Sedum-Sorte bereits im Austrieb sehr attraktiv und besonders. Die zweifarbig dunkelrot und rosa wirkenden Blüten stehen in wunderschönem Kontrast zu dem bläulichen Laub. Kompakter, ansprechender Wuchs und eine lange Blütezeit. Mit den später rotbraun werdenden Blütenständen bis zum Winter attraktiv. weiter ...
Art.-Nr.: 51917-101 9 cm Topf (0.5 l)
Fragen
Kundenfrage vom 07.09.2010:
Ich beobachte, dass meine Gräser der Gattung Molinia nach einigen Jahren blühfaul werden. Hilft ein Teilen und Verpflanzen? Sollte der Standort mager oder nährstoffreich sein?
Unsere Antwort vom 09.09.2010:
Es ist eigentlich nicht typisch für Molinia, dass die Pflanzen blühfaul werden - es sei denn die Gräser sind schon sehr, sehr alt. Dann können Sie natürlich durch Teilung und Neupflanzung verjüngen. Eine andere Ursche für das Nicht-Blühen könnten evtl. in mangelnder Besonnung begründet sein. Molinia liebt es durchaus, gut mit Nährstoffen versorgt zu sein.
Kundenfrage vom 12.11.2009:
Ich suche ein Ziergras für Einfassung und Sichtschutz eines ca. 25cm hoch überstehenden, runden Brunnenschachtkopfes. D.h. der 'Horst' des Grases müßte im Minimum 30cm hoch werden, nicht nur die Blütenstände. Gleichzeitig müßte man es eng pflanzen können, damit der Sichtschutz gegeben ist. Was können Sie empfehlen (auch andere Pflanzen) ?
Unsere Antwort vom 16.11.2009:
Besagtes Molinia dürfte sich schon eignen - allerdings müssen Sie bedenken, dass nach dem angebrachten Komplett-Rückschnitt (im Winter bzw. zeitigen Frühjahr) zunächst kein Sichtschutz mehr gegeben ist - bis der Neuaustrieb wieder eine Höhe von 25 cm erreicht hat.
Eine Alternative wäre Carex morrowii, bei diesen Pflanzen sind die Blätter wintergrün.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.