Eine aparte Sorte des Hirschzungenfarns mit bis zu 8 cm breiten, dunkelgrünen, krausrandigen Wedeln, die stark gewellte Ränder haben. Der Krause Hirschzungenfarn eignet sich für feuchte, schattige Steingartenpartien - auch im tiefen Schatten, in Höhlen oder Brunnenschächten. Auch unter Gehölzen in durchlässigen Laubhumusböden fühlt sich diese Sorte wohl. Ungewöhnlich dekoratives Schnittgrün.
Mit seinen glänzenden, glatten, (Hirsch-)zungenförmigen Wedeln unterscheidet sich der Hirschzungenfarn ganz deutlich von den anderen Arten. Wichtig für die Gattung Phyllitis ist ein schattiger, kalkreicher Standort.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Farne brauchen Feuchtigkeit, dabei gilt aber grundsätzlich, dass die Luftfeuchtigkeit meist wichtiger ist als nasser Boden. Für Farne, die sauren Boden mögen, kann Nadeleinstreu zur Verbesserung des Bodens verwendet werden, was sich logischerweise sehr einfach mit einer Reisigabdeckung im Winter kombinieren lässt. Farne sind im Allgemeinen sehr gesund und haben im Vergleich so gut wie keine Krankheiten oder Schädlinge. Frühjahrspflanzung wird empfohlen, ist aber meist nicht zwingend notwendig. Tolle Pflanzpartner sind Blumenzwiebeln für den Schatten, mit denen sich die Farne den Standort teilen können, da die meisten Farne erst spät ihre volle Größe erreichen. Blühende Zwiebelblüher zwischen den sich entrollenden Wedeln - ein wunderschöner Anblick!
Wenngleich viele neue Sorten das Spektrum erheblich erweitert haben, wird 'Variegata' mit den schmalen weißen Streifen am Rand als Klassiker, der bereits seit 1895 in Kultur ist, im öffentlichen Grün noch oft als Bodendeckergras zwischen laubabwerfenden Sträuchern und Bäumen verwendet. weiter ...
Luzula sylvatica ist eine heimische Wildart mit typisch glänzenden Blättern. Sie bildet durch Ausläufer größere Matten und findet oftmals als Bodendecker - selbst für trockene, schattige Standorte mit Wurzeldruck von Gehölzen - Verwendung. In eingewachsenen Beständen hat Unkraut keine Chance. Gegen Wintersonne empfindlich! weiter ...
Dieses bei uns in den Bergwäldern heimische Waldgras erfreut uns vor allem mit seinen hübschen weißen "Blütenpuscheln'", die in feinem Kontrast zu den bewimperten, immergrünen Blättern stehen. Es bevorzugt frischen Lehmboden, kommt aber im Garten auch mit trockenen, selbst absonnigen Plätzen zurecht. Für durchlässige, nicht zu kalkreiche Standorte im lichten Schatten, auch für Steinanlagen in Verbindung mit Gehölzen geeignet. Luzula nivea wird mit den Jahren immer schöner. Die Blüten wirken fabelhaft apart in Sträußen. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.