Dieser kalkliebende einheimische Farn eignet sich für feuchte, schattige Steingartenpartien - auch im tiefen Schatten, in Höhlen oder Brunnenschächten. Auch unter Gehölzen in durchlässigen Laubhumusböden fühlt sich die Hirschzunge wohl. Die ungefiederten, ledrig wirkenden, ganzrandigen Wedel haben einen aufrechten, trichterförmigen Wuchs. Schön zum Schnitt.
Mit seinen glänzenden, glatten, (Hirsch-)zungenförmigen Wedeln unterscheidet sich der Hirschzungenfarn ganz deutlich von den anderen Arten. Wichtig für die Gattung Phyllitis ist ein schattiger, kalkreicher Standort.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Farne brauchen Feuchtigkeit, dabei gilt aber grundsätzlich, dass die Luftfeuchtigkeit meist wichtiger ist als nasser Boden. Für Farne, die sauren Boden mögen, kann Nadeleinstreu zur Verbesserung des Bodens verwendet werden, was sich logischerweise sehr einfach mit einer Reisigabdeckung im Winter kombinieren lässt. Farne sind im Allgemeinen sehr gesund und haben im Vergleich so gut wie keine Krankheiten oder Schädlinge. Frühjahrspflanzung wird empfohlen, ist aber meist nicht zwingend notwendig. Tolle Pflanzpartner sind Blumenzwiebeln für den Schatten, mit denen sich die Farne den Standort teilen können, da die meisten Farne erst spät ihre volle Größe erreichen. Blühende Zwiebelblüher zwischen den sich entrollenden Wedeln - ein wunderschöner Anblick!
Langsam wüchsiger, aber sehr schönlaubiger, ruhiger Bodendecker mit nierenförmigen, oft immergrünen, glänzenden Blättern und unscheinbaren, unter dem Laub versteckten Blüten. Sehr wertvoll für Schattenplätze und als flächige Unterpflanzung im Gehölzbereich. weiter ...
VI-VII :: 80-120 :: G/GR2 so-hs violett-rosa mit braunen Flecken
Nickende Blüten mit weit zurück gebogenen Blütenblättern, die an einen türkischen Turban erinnern, machen den Charme dieser sehr langlebigen und dauerhaften heimischen Wild-Lilie aus. Die purpurrosa bis pflaumenvioletten glänzenden Blüten sind mit dunklen Tupfen und orangeroten Staubbeuteln verziert. Sie entwickeln sich zu attraktiven Samenständen. weiter ...
Attraktive, sehr schön geformte, dunkelgrüne Blätter mit silbergrauer bis gelblich-grüner Zeichnung machen diesen Aronstab zu einer begehrenswerten Blattschmuckstaude, vor allem für die kalte Jahreszeit. Die spießförmigen Blätter treiben nämlich im Herbst aus und ziehen zur Überdauerung der trockenen Sommermonate ein. Die im Frühjahr erscheinenden Calla-ähnlichen Blütenstände sind von einem Hüllblatt umgeben. Im Herbst bringen rote, giftige Fruchtstände Farbe ins Beet. weiter ...
Ausdauerndes Silberblatt oder Mondviole wird diese mehrjährige staudige Lunaria-Art mit den hübschen, duftenden Blüten im deutschen Sprachraum genannt. Den Namen Mondviole trägt sie aus zwei Gründen: Sie ist eine Nachtblüherin und Nachtdufterin! Ihr Duft ist stark, blumig und von angenehmer Frische. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.