Feinhalmige, überaus reich blühende Sorte von Ernst Pagels mit überhängendem Laub, die er selbst als "eine wichtige der frühen, halbhohen Sorten, die sich durch ungeheure Reichblütigkeit auszeichnet" beschreibt. Unter günstigen Bedingungen bringt sie bis in den Herbst hinein laufend neue Blüten, die im Erscheinen rötlich sind und sich dann silbrig verfärben.
'Kleine Fontäne' kann als Solitär zum Beispiel Vorgärten und Wassergärten bereichern.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Diese aus Südostasien stammende, horstig wachsende Art hat mit ihrer großen Vielfalt in Wuchs und Belaubung die weiteste Verbreitung gefunden und ist bis heute immer noch intensivster züchterischer Bearbeitung unterworfen. Mittlerweile gibt es bei uns eine schier unübersehbare Sortenvielfalt, mit der wir uns seit geraumer Zeit eingehend befassen. In den Beschreibungen finden Sie die Summe unserer Erfahrungen.
Miscanthus - Chinaschilf
Die Gattung Miscanthus ist in Ostasien verbreitet, wo sie an eher feuchten Standorten an offenen Hängen und ebenen Flächen vorkommt. Aufgrund ihrer Wuchskraft kommt Chinaschilf am Naturstandort oftmals in großen, geschlossenen Beständen vor. Für den Garten ist das Chinaschilf mit seinen vielen Sorten eines der bekanntesten und der am weitesten verbreiteten Ziergräser überhaupt. Der Standort sollte sonnig sein, aber leichter Schatten wird toleriert. Nährstoffreicher und humoser Boden ist günstig. Die fedrigen Blütenrispen, je nach Sorte silbrig-weiß oder silbrig-rosa bis silbrig-rot, erscheinen bei vielen Sorten erst spät im Jahr, meist im August und September. Sie erfreuen uns aber bis in den Winter hinein, denn die im Herbst stehengelassenen Blütenhalme wirken auch unter Schnee und Raureif noch sehr apart und können - selbst im Winter - dem Garten Struktur verleihen. Es gibt aber auch Sorten, die bislang nicht oder nur nach warmen Sommern blühen. Auch die Färbung der Blätter, die Herbstfärbung und die Wuchsform sind wichtige Kriterien bei der Beurteilung des Zierwertes. Viele Sorten verdanken wir Ernst Pagels, dem großartigen Staudenzüchter, der sich im Laufe seines Schaffens intensiv mit der Gattung Miscanthus befasst hat und über die Jahre eine große Zahl wertvoller Auslesen verbreitet hat. Mittlerweile ist das Spektrum der Arten und Sorten, die für den Garten verfügbar sind, enorm. Die Auswahlmöglichkeiten sind gewaltig: Von mächtigen, oft mannshohen Horsten, die als solitäre Strukturbildner oder sogar als Sichtschutz (im Sommer und Herbst) Verwendung finden, bis hin zu kleinwüchsigen Formen mit einer Wuchshöhe deutlich unter einem Meter. Ein Tipp: Hautkontakt während Sonnenschein sollte grundsätzlich vermieden werden!
Attraktive, ausgesprochen niedrig und kompakt wachsende Sorte mit karminroten Blütenähren, die so richtig ins Auge sticht. Früh blühend und eher niederliegend, was aber, wenn ihr ausreichend Platz eingeräumt wird, durchaus attraktiv wirkt, da sich die Blütentriebe aus dem Laub heraus nach oben richten. weiter ...
Auch 'Skootekitehi' haben wir 2011 von Walter Schimana erhalten und sind schlichtweg begeistert: Das leuchtende Violettrot hat eine sehr gute Fernwirkung. Wie die anderen Großblatt-Phloxe in unserem Sortiment ist diese Sorte wüchsig, robust und vital. weiter ...
VI-VII + IX :: 40-50 :: Fr2-3b/WR4 so purpurviolett
Sehr auffallende Sorte mit blau bereift wirkendem Laub und bläulichen Knospen: Ein sehr schöner Kontrast zu den purpurvioletten Blüten. Sie blüht sehr reich und lange. weiter ...
Art.-Nr.: 52139-101 9 cm Topf (0.5 l)
Fragen
Kundenfrage vom 04.10.2010:
Kann man dieses Gras auch im Kübel überwintern ?
Unsere Antwort vom 04.10.2010:
Miscanthus 'Kleine Fontäne' kann man gut im Kübel halten. Zur Überwinterung empfiehlt es sich, die Pflanze etwas geschützt (z.B. an der Hauswand) aufzustellen und ggf. leicht abzudecken.
Kundenfrage vom 26.04.2010:
Ist dieses Gras ein Tiefwurzler oder bildet es Horste? Denn wir haben Erdwärmematten in 1,50m Tiefe in der Erde und deswegen müsste ich es mal wissen.
Unsere Antwort vom 27.04.2010:
Miscanthus 'Kleine Fontäne' wurzelt längst nicht so tief wie Ihre Erdwärmematten liegen. Er wächst horstig und macht keine Ausläufer.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.