Das Eulaliagras ist als eine sehr alte und bekannte Sorte von Karl Foerster bereits seit vielen Jahren in unseren Gärten verbreitet. Bei uns kommt sie nur selten, nach warmen Sommern zur Blüte. Das ist gut so, denn sie besticht durch die feinen, elegant überhängenden Blätter, die sich im Herbst bronzefarben verfärben und durch den sehr harmonischen, abgerundeten Wuchs.
'Gracillimus' ist populär in Parkanlagen und in Hausgärten als gartenarchitektonisches Gestaltungselement und macht sich ganz hervorragend in Pflanzgefäßen ab 15 Liter Erdvolumen.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Diese aus Südostasien stammende, horstig wachsende Art hat mit ihrer großen Vielfalt in Wuchs und Belaubung die weiteste Verbreitung gefunden und ist bis heute immer noch intensivster züchterischer Bearbeitung unterworfen. Mittlerweile gibt es bei uns eine schier unübersehbare Sortenvielfalt, mit der wir uns seit geraumer Zeit eingehend befassen. In den Beschreibungen finden Sie die Summe unserer Erfahrungen.
Miscanthus - Chinaschilf
Die Gattung Miscanthus ist in Ostasien verbreitet, wo sie an eher feuchten Standorten an offenen Hängen und ebenen Flächen vorkommt. Aufgrund ihrer Wuchskraft kommt Chinaschilf am Naturstandort oftmals in großen, geschlossenen Beständen vor. Für den Garten ist das Chinaschilf mit seinen vielen Sorten eines der bekanntesten und der am weitesten verbreiteten Ziergräser überhaupt. Der Standort sollte sonnig sein, aber leichter Schatten wird toleriert. Nährstoffreicher und humoser Boden ist günstig. Die fedrigen Blütenrispen, je nach Sorte silbrig-weiß oder silbrig-rosa bis silbrig-rot, erscheinen bei vielen Sorten erst spät im Jahr, meist im August und September. Sie erfreuen uns aber bis in den Winter hinein, denn die im Herbst stehengelassenen Blütenhalme wirken auch unter Schnee und Raureif noch sehr apart und können - selbst im Winter - dem Garten Struktur verleihen. Es gibt aber auch Sorten, die bislang nicht oder nur nach warmen Sommern blühen. Auch die Färbung der Blätter, die Herbstfärbung und die Wuchsform sind wichtige Kriterien bei der Beurteilung des Zierwertes. Viele Sorten verdanken wir Ernst Pagels, dem großartigen Staudenzüchter, der sich im Laufe seines Schaffens intensiv mit der Gattung Miscanthus befasst hat und über die Jahre eine große Zahl wertvoller Auslesen verbreitet hat. Mittlerweile ist das Spektrum der Arten und Sorten, die für den Garten verfügbar sind, enorm. Die Auswahlmöglichkeiten sind gewaltig: Von mächtigen, oft mannshohen Horsten, die als solitäre Strukturbildner oder sogar als Sichtschutz (im Sommer und Herbst) Verwendung finden, bis hin zu kleinwüchsigen Formen mit einer Wuchshöhe deutlich unter einem Meter. Ein Tipp: Hautkontakt während Sonnenschein sollte grundsätzlich vermieden werden!
Ein ausgezeichneter, weiß blühender Klassiker aus dem Jahr 1935, der mit *** (ausgezeichnet) in der Staudensichtung bewertet wurde. Durch ihre sehr verträgliche Farbe ist sie mit vielen anderen Stauden problemlos kombinierbar. weiter ...
VI-VIII :: 60 :: B/Fr/GR2 so samtiges Bordeauxrot, Schlund gelblich-grün
Miniatur-Taglilie mit leicht gewellten, dunkel-weinroten Blüten mit dunklerer Zone und gelblich-grünem Schlund. Die Blütenstängel sind reich verzweigt und zeigen zahlreiche kleine Blüten. Im Laufe des Tages hellt die Blütenfarbe auf und es entwickelt sich ein hübscher weißlicher Rand. weiter ...
Straff aufrechter Busch mit waagerechten Zweigen. Sehr schön sind die rosig-violetten, dicht gedrängt stehenden Blütchen zu dem dunklen Laub. Späte Blüte, doch durch die Laubfärbung ist diese Sorte bereits vor der Blüte sehr attraktiv. Sie fügt sich gut in Beete und auch in naturhafte Pflanzungen ein. weiter ...
'Samobor'wird sicher viel eher als Blattschmuckstaude denn als Blütenstaude Verwendung finden. Das dunkelgrüne Blatt zeigt eine große, dekorative, dunkelbraune Zone, die sich oft ringförmig über das Blatt zieht. Gibt man diesem Geranium einen nährstoffreichen Platz mit frischem Boden im Halbschatten, werden die schmückenden Blätter groß und üppig. weiter ...
Art.-Nr.: 50702-101 9 cm Topf (0.5 l)
Fragen
Kundenfrage vom 10.05.2012:
Ich möchte Miscanthus sinensis 'Gracillimus' auf meiner sonnigen Dachterasse in 60 Liter Kübel Pflanzen. Welche Erde, Dünger bzw. Substrat empfehlen Sie dazu?
Unsere Antwort vom 11.05.2012:
Für dauerhafte Kübelbepflanzung empfehlen wir ein Gemisch aus je 1/3 Landerde, Sand und Humus. Zusätzlich können Hornspäne eingearbeitet werden.
60 l sind auf Dauer allerdings ein wenig klein für Miscanthus sinensis 'Gracillimus'-Solitairs. Nach ca. 2-3 Jahren sollte in größere Gefäße umgetopft werden.
Kundenfrage vom 06.10.2011:
Wie hoch wächst Miscanthus sinensis 'Gracillimus' im 1. und 2. Jahr?
Bzw. beeinträchtigt etwas das Höhenwachstum?
Unsere Antwort vom 10.10.2011:
Miscanthus sinensis 'Gracillimus' benötigt einge Zeit, bis sich ein voll ausgewachsener Horst bildet. In den ersten beiden Jahren kann es schon mal vorkommen, dass die volle Höhe noch nicht erreicht wird.
Kundenfrage vom 30.08.2011:
Ich möchte das Gras auf einem 8 m langen Pflanzstreifen heckenähnlich setzen. Wieviele Pflanzen benötige ich?
Unsere Antwort vom 31.08.2011:
Der Pflanzabstand zwischen den einzelnen Pflanzen sollte bei Miscanthus sinensis 'Gracillimus' mindesens einen Meter betragen. Es solten also 6-8 Pflanzen für Ihren Pflanzstreifen genügen. So weiter Abstand sieht zwar direkt nach der Pflanzung ziemlich lückig aus, sorgt aber dafür, dass die einzelnen Pflanzen später, wenn sie eingewachsen sind, sich nicht gegenseitig im Wachstum behindern.
Kundenfrage vom 18.10.2010:
Sie schreiben, dass das Eulaliagras und auch anderes Chinaschilf hautreizend ist. Wie reagiert die Haut bei Berührung?
Unsere Antwort vom 19.10.2010:
... es ist von Person zu Person unterschiedlich. Kommt man Miscanthus (zum Beispiel beim Unkrautjäten) zu nahe, hinterlässt er auf nackter Haut winzig kleine "schnittartige" Striemen. An diesen Stellen kann es (v.a. bei Sonnenschein) zu Hautreizungen/Rötungen kommen.
Kundenfrage vom 26.09.2010:
Wann und wie muß das Gras geschnitten werden ?
Unsere Antwort vom 27.09.2010:
Das Gras trocknet über den Winter oberirdisch ab. Mitte bis Ende April erfolgt ein neuer Austrieb. Insofern sollte Miscanthus sinensis 'Gracillimus' spätestens Mitte April komplett zurückgeschnitten werden.
Kundenfrage vom 23.05.2010:
Gibt es dieses Schilf auch als größere Planze? Oder unterschätze ich ein 1L-Pflänzchen?
Unsere Antwort vom 25.05.2010:
Wir versenden keine größeren Pflanzen von Miscanthus 'Gracillimus', da es durchaus vorteilhaft ist, junge Pflanzen an Ort und Stelle einwachsen zu lassen. Ca. 2-3 Jahre nach der Pflanzung können Sie mit einem Gräserhorst rechnen, der durchaus eine ansehnliche Größe erreicht hat.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.