Eine hübsche, nordamerikanische, horstig wachsende Wildstaude mit blaugrünem Laub. An zusagenden Standorten säht sie sich selbst aus und überzieht dann den Boden mit einem himmelblauen Blütenteppich. Nach der Blüte zieht das Blauglöckchen ein und macht so Platz für später blühende Nachbarpflanzen. Bevorzugt wird locker-humoser, kalkarmer Boden im Halbschatten.
Für humose, zur Wachstumszeit gleichbleibend feuchte Böden im sonnigen oder halbschattigen Gehölzrand in artenreichen Mischpflanzungen besonders geeignet. Die Pflanze zieht nach der Blüte ein, d.h. sie lässt sich gut kombinieren mit spät austreibenden Schattenstauden, die ihren freigewordenen Platz nach der Blüte überdecken.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
VI-VII :: 50-70 :: GR/G2 sch blasslavendel, fast weiß
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Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.