Diese aus dem Garten von Hemingways Lieblingsbar in Havanna stammende Minze ist selbstredend als Mojito zu genießen. Sie hat sich als völlig winterhart erwiesen. Wir haben sie von einem Minzefreund aus Dresden erhalten.
Mojito ist so ziemlich das absolute Gegenteil von Tee mit Rum, nämlich der perfekte kultige Sommernachtsdrink. Angeblich war es der Lieblingsdrink von Hemingway; in Kuba ist Mojito eine Art Nationalgetränk. Und so macht man den Mojito: Die Zutatenliste ist übersichtlich. Rum, Limettensaft, Zucker, frische Minze und das alles auf crushed ice.
Die Philosophie des Drinks für revolutionäre Minimalisten liegt im Detail. Der Rum muss unbedingt Havana Club sein, Bacardi wäre ein unverzeihlicher Stilbruch. Ähnlich penibel ist die Wahl des Zuckers - brauner, kubanischer Rohrzucker lautet hier das Diktat. Limetten, das sind die grasgrünen Zitrusfrüchte, geben ihren Saft dazu.
Absolut unverzichtbar ist ein ausreichend langer Stängel frischer Hemingway-Minze, der kommt im Ganzen ins Glas und stellt gleichzeitig gemeinsam mit einer Limettenscheibe am Glasrand die Dekoration. Zum Drink gehört ein kurzer Strohhalm, so dass die Nase förmlich in dem duftenden Minzezweig verschwindet.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Kundenfrage vom 01.07.2011:
Wenn man die Pflanze jetzt im Sommer reichlich erntet, treibt diese dann nochmals aus?
Wie wird am besten geerntet, also wie tief darf man abschneiden?
Unsere Antwort vom 01.07.2011:
Mentha species 'Nemorosa' kann, bis in den Herbst hinein, weitgehend bodennah abgeertnet werden. Die robuste Minze treibt mit frischen Trieben wieder neu durch. Achten Sie bitte beim Schneiden, dass Sie Blattachseln für den Neuaustrieb stehen lassen.
Kundenfrage vom 04.05.2011:
Wie muss ich denn die Minze zurückschneiden, wenn die kalte Jahreszeit wieder anfängt? Und woran könnte es liegen, dass die unteren Blätter der minzepflanzen gelb sind?
PS: Meine Minze wächst draussen im Beet (so-hs), 5 Pflanzen nebeneinander, ca. 30 cm Pflanzabstand.
Unsere Antwort vom 05.05.2011:
Die robuste Mentha spec. 'Nemorosa' kann, bis zum Herbst, bodennah abgeertnet werden, jedesmal, wenn die Pflanze entsprechend hoch geworden ist.
Das gelbe Laub im unteren Bereich der Pflanze könnte durch etwas zu engen Stand erklärt werden. Wir empfehlen ca. 40 cm Pflanzabstand. Vielleicht ist der Boden auch etwas zu nass. Die leichte Vergilbung der Blätter sllte jedoch kein Grund zur Beunruhigung sein.
Kundenfrage vom 18.10.2010:
Ich habe vor ein paar Wochen die Pflanze von Ihnen erhalten und im Tontopf lt. Anleitung eingepflanzt. Meine Frage nun wegen der Überwinterung - wie mache ich das am besten ? Derzeit steht sie noch auf der Terrasse (nahe der Hauswand). Soll ich sie nach drinnen holen und wann muss sie zurückgeschnitten werden?
Unsere Antwort vom 19.10.2010:
Sie können die Minze draußen überwintern. Allerdings sind die Pflanzen im Topf natürlich etwas gefährdeter als wenn sie im Beet "sitzen". Das Pflanzgefäß sollte also auf jeden Fall an eine geschützte Stelle (z.B. Hauswand) gestellt werden und ggf. abgedeckt werden. Alternativ können Sie die Pflanze auch in einem kalten Raum (z.B. Gartenhaus/Garage) überwintern. Die Pflanze stirbt im Winter oberirdisch ab. Die abgestorbenen Triebe können abgeschnitten werden.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.