Lorbeerbäumchen eignen sich vorzüglich als Kübelpflanzen. In einem Kübelkräuter-Ensemble bilden sie einen imposanten Mittelpunkt. Aus Lorbeer wurden die Siegerkränze geflochten, der Baum galt in der Antike als heilig.
Lange Zeit war Lorbeer bei uns nicht mehr als ein eher neutrales Allerweltsgewürz für alle salzigen Speisen. Vermittelten doch die im Handel erhältlichen getrocknenten ältlichen Blätter bestenfalls einen schwachen Hauch des eigentlich herb-würzig-bitteren Geschmacks. Das hat sich gründlich geändert, seit sich immer mehr Feinschmecker ein Lorbeerbäumchen statt einer Zierpflanze anschaffen.
Lorbeer gehört vor allem an herzhafte Brühen, Suppen und Schmorgerichte sowie an Fischgerichte und pikant-säuerliche Marinaden. Die Blätter lässt man je nach Wunsch nur kurz ziehen oder mitkochen. Vor dem Servieren werden sie entfernt. Wer frische Blätter hat, sollte diese zur Abwechslung sehr fein schneiden und dem fast fertigen Gericht zugeben. Es ist ein apartes, völlig neues Geschmackserlebnis, auf so ein frisches Lorbeerstückchen zu beißen.
Frostfrei und kühl überwintert, wächst es zu stattlicher Größe heran. Lorbeer ist zwar recht robust, aber nicht völlig frostfest. In unseren Breitengraden hilft ihm ein kühles, nicht zu dunkles Plätzchen in der Garage oder im Keller über die kalten Wintermonate. Lorbeer ist dankbar für ausreichend große 'mitwachsende' Töpfe.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.