Der herbstblühende Safran-Krokus trägt wunderschöne lilablaue, dunkel geaderte Blüten mit auffallenden orangeroten Narbenschenkeln, die aus der Blüte herausragen.
Aus diesen aromatisch duftenden Stempelfäden wird der begehrte Safran gewonnen. Zur Safranernte angebaut wird Crocus sativus vor allem im Iran, in Kaschmir und im europäischen Mittelmeerraum. Auch in Österreich gibt es seit jüngerer Zeit wieder Krokusanbau. Leider können wir zum eigenen Safrananbau für Erntezwecke nicht raten. Die Gewinnung der Safranfäden ist äußerst mühsam, der Ertrag minimal. Und wer die Ernte nicht fermentiert, bleibt auf faden Fäden sitzen. Betrachten Sie die Pflanze also lieber als gartenhistorische Besonderheit und erfreuen Sie sich an ihr während milder Spätherbsttage. Die herbstblühende Zwiebelblume zieht im Mai ein und treibt im September wieder aus. Sie liebt einen sehr warmen und sonnigen Standort und durchlässige, sonnige, sandig-humose und kalkarme Böden. Im Herbst, vor dem Laubaustrieb, möchte der Safran-Krokus mit einer Kompost-Decke verwöhnt werden. Das wintergrüne Laub sollte bei strengeren Frösten mit Reisig abgedeckt werden
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.