Wertvolle, violettschalige, milde Sorte des beliebten heilkräftigen Gewürzes. Knoblauch braucht guten lehmigen und durchlässigen Boden.
Nährstoffreiche Schwemmlandböden wie im Knoblauchanbaugebiet bei Nürnberg sind für Knoblauch ideal. Vollsonnige, möglichst milde Lagen sind für den Anbau wichtig. Gesteckt werden die Zehen am besten im September oder Oktober, die Ernte fällt dann im darauf folgenden Jahr auf die Monate Juli und August. Das Laub beginnt zu dieser Zeit abzusterben. Bei trockener Witterung wird gerodet und für einige Tage bleibt das Erntegut zum Abtrocknen und Einziehen liegen. Dunkel, luftig und kühl sollte Knoblauch eingelagert werden. Getrocknetes Kraut kann man entfernen, aber auch zum Flechten der traditionellen Knoblauchzöpfe verwenden.
Die Verwendungsmöglichkeiten von Knoblauch sind nahezu unbegrenzt. Insbesondere mediterrane und asiatische Zubereitungen sind ohne Knoblauch nicht vorstellbar. Schon klassisch zu nennen sind Gerichte wie Knoblauchsuppe oder Kartoffeln und Knoblauch in the jacket: in der Schale mit etwas Olivenöl und Kräutern im Ofen gebacken.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.