Die von Karl Foerster stammende Sorte 'Marginata' schmückt sich mit markanten, gelblich-weiß gerandeten Blättern. Wie alle panaschierten Formen ist sie schwachwüchsiger als die grünlaubigen Auslesen und auch gegen Wintersonne empfindlich! Sie kann in kleinen Tuffs im Schattengarten verwendet werden. Die Gelbrand-Wald-Marbel ist sehr schön zur Grabbepflanzung und bestens geeignet für Innenhöfe und zu Rhododendron.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Die Hainsimsen, auch Marbeln genannt, sind umkomplizierte, meist heimische winter- bis immergrüne, locker horstig wachsende Gräser für den Halbschatten und Schatten, wo sie sich bodendeckerartig ausbreiten. Sie lieben durchlässigen, humosen Waldboden und vertragen Wurzeldruck von Gehölzen recht gut. Die doldenähnlichen Blütenstände ragen je nach Art in weiß oder braun luftig aus dem Gräserhorst heraus. Unentbehrlich für Waldgärten!
Langsam wüchsiger, aber sehr schönlaubiger, ruhiger Bodendecker mit nierenförmigen, oft immergrünen, glänzenden Blättern und unscheinbaren, unter dem Laub versteckten Blüten. Sehr wertvoll für Schattenplätze und als flächige Unterpflanzung im Gehölzbereich. weiter ...
Diese schöne, auch im Winter belaubte Staude bringt Farbe in die "vierte", eher triste Jahreszeit. Im Laufe eines Jahresganges verändert sich ihr Aussehen dramatisch. Im Winter werden die an roten Stängeln sitzenden Blätter matt purpurrot bis mahagonifarben. Im zeitigen Frühjahr erscheinen an den Trieben leuchtend weinrote Spitzen, die beinahe wie Blüten wirken, während die unteren Blätter vergrünen. Die ab April sehr zahlreich aufblühenden limonengrünen bis grünlich-gelben Blüten stehen in einem aufregenden Farbkontrast dazu. weiter ...
Ein stattlicher Farn mit trichterförmigem Wuchs und frischgrünen, lederartigen Wedeln. Stiel und Blattunterseiten sind golden beschuppt, die Stiele wirken zottig. Im Austrieb ist dieser Farn wunderschön goldbraun leuchtend, später werden die Wedel dunkelgrün. Besonders schön kommt die leuchtende Farbe dieses anspruchslosen Farns an halbschattigen, morgens und abends besonnten, frischen bis feuchten Standorten zur Geltung. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.