Dieses bei uns in den Bergwäldern heimische Waldgras erfreut uns vor allem mit seinen hübschen weißen "Blütenpuscheln'", die in feinem Kontrast zu den bewimperten, immergrünen Blättern stehen. Es bevorzugt frischen Lehmboden, kommt aber im Garten auch mit trockenen, selbst absonnigen Plätzen zurecht. Für durchlässige, nicht zu kalkreiche Standorte im lichten Schatten, auch für Steinanlagen in Verbindung mit Gehölzen geeignet. Luzula nivea wird mit den Jahren immer schöner. Die Blüten wirken fabelhaft apart in Sträußen.
Die Schnee-Marbel sieht besonders schön zu anderen Waldstauden, wie Lungenkraut, Christrosen und Farnen, und in Kombination mit frühlingsblühenden Blumenzwiebeln aus. Die Pflanzung sollte in Gruppen erfolgen.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Die Hainsimsen, auch Marbeln genannt, sind umkomplizierte, meist heimische winter- bis immergrüne, locker horstig wachsende Gräser für den Halbschatten und Schatten, wo sie sich bodendeckerartig ausbreiten. Sie lieben durchlässigen, humosen Waldboden und vertragen Wurzeldruck von Gehölzen recht gut. Die doldenähnlichen Blütenstände ragen je nach Art in weiß oder braun luftig aus dem Gräserhorst heraus. Unentbehrlich für Waldgärten!
III-V :: 25-40 :: G/GR2-3 hs-abs rosa, im Verblühen blau
Die bekannte heimische Heilpflanze bevorzugt kalkhaltige Lehmböden und versamt sich gerne. Von Hummeln wird sie umschwärmt. Gefleckte Blätter. Früh, reich und lange blühend. Wunderbar für Naturgärten. weiter ...
Hoch geschätzte heimische Schnitt-, Zier- und Arzneipflanze mit sehr großen, weit geöffneten Schalenblüten. Bis Juni benötigt sie ausreichend Feuchte, danach liebt sie relative Sommer-Trockenheit. Für warme, durchlässige, kalkhaltige Böden. Vorsicht, die Pflanze ist stark giftig. weiter ...
Ein verbreitet vorkommender robuster und anpassungsfähiger heimischer Farn mit zwei- bis dreifach gefiederten überhängenden Wedeln und zarten, hellgrünen Fiederchen. Rosettenartiger Wuchs. Mit den Jahren bildet er eine breite mehrköpfige Pflanze. weiter ...
Art.-Nr.: 65003-101 9 cm Topf (0.5 l)
Fragen
Kundenfrage vom 28.09.2011:
Wie stark breitet sich Luzula nivea aus? Und auf welche Weise (Wurzelausläufer, Versamung)?
Unsere Antwort vom 28.09.2011:
Luzula nivea wächst horstig, und im Gegensatz zu Luzula sylvatica eher kompakt.
Kundenfrage vom 01.08.2010:
Wann sollte Luzula nivea zurück geschnitten werden?
Unsere Antwort vom 02.08.2010:
Luzula nivea muss nicht zwingend geschnitten werden. Sieht sie allerdings nach dem Winter sehr mitgenommen aus, kann ein Rückschnitt abgestorbener Teile erfolgen. Ebenfalls ist im Sommer ein Nach-Blüte-Rückschnitt möglich.
Kundenfrage vom 14.07.2010:
Ist die Marbel halbwegs trockenheitverträglich?
Unsere Antwort vom 19.07.2010:
Luzula nivea steht am liebsten auf trockenen bis frischen Böden.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.