Die größte und prächtigste unter den Lilien, die im östlichen Himalaja in lichten Wäldern auf feuchtem Standort und bei hoher Luftfeuchtigkeit wild vorkommt. Im Unterschied zu den "echten" Lilien besitzt Cardiocrinum herzförmige Blätter (cardio = herzförmig), die eine Rosette bilden.
Zur Blütezeit verströmen zahlreiche, bis zu 15 cm waagrecht stehende, große Blütentrichter mit purpurfarbenem Schlund einen intensiven Lilienduft. Am wirkungsvollsten zeigt sich der spektakuläre Blütenstand vor einem dunklen Hintergrund. Die Pflanzung muss in feuchtem, nährstoffreichem und tiefgründigem Laubhumus erfolgen. Dabei darf die Zwiebel nur wenig mit Erde überdeckt werden. Nach der Blüte stirbt die Mutterzwiebel ab, wobei kleine Tochterzwiebeln entstehen, die gleich wieder aufgepflanzt werden können. Unabdingbar ist ein ausreichender Schutz vor Schneckenfraß! Die Pflanze ist nur bedingt winterhart und verträgt insbesondere keinen ständigen Wechsel zwischen Frost- und Tauperioden. Wir empfehlen eine dichte Laubschützung, die dann mit einem Korb oder ähnlichem fixiert wird. Den frühen Austrieb ggf. vor Spätfösten schützen!
Kultur in Pflanzgefäßen ab 10 Liter Erdvolumen ist möglich, dann jedoch kalt, aber frostfrei überwintern.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Neben der Rose gehört die Lilie seit Menschengedenken zu den Pflanzen, die uns mit ihrer Blütenpracht und ihrem Duft fesseln. Wir freuen uns, Ihnen einige ganz besondere Arten und Sorten anbieten zu können. Lilien bevorzugen einen gut durchlässigen, humosen Boden mit ausreichender Nährstoffversorgung und sollten nach dem Prinzip 'Sonniger Kopf, beschatteter Fuß' gepflanzt werden. Als Vorblüher, teppichförmiger Begleiter und zur Kennzeichnung der Pflanzstellen von Lilien eigenen sich Muscari besonders gut. Bitte die Austriebe bei Spätfrösten schützen!
Hierbei handelt es sich um in Töpfen eingewurzelte Lilien. Lilien-Zwiebeln hingegen verschicken wir im Frühjahr und im Herbst.
Spektakuläre, wohlduftende Wildform mit eleganten, bis zu 15 cm großen Trompetenblüten mit stark zurückgeschlagenen Blütenblättern aus Nepal, wo sie noch in extremen Höhenlagen wächst. Eine exotische Schönheit, die tiefgründigen, frischen und eher sauren Boden an schattigem, gut dräniertem Standort schätzt, an dem sie ungestört und nicht bedrängt von Nachbarn wachsen kann. weiter ...
Art.-Nr.: 83009 Zwiebeln / Knollen 1 Stück pro Stück
Hier können wir Ihnen eine wirkliche Rarität anbieten. Die großen, schalenförmigen Blüten des aus dem Himalaya stammenden Scheinmohns leuchten in einem herrlich reinen, klaren Blau, das in der Pflanzenwelt seinesgleichen sucht. weiter ...
Diese sehr schmückende Wildart stammt aus Ost-Asien und wird am Naturstandort bis zu einem Meter hoch. Die duftenden Blütenquirle stehen etagenartig übereinander. Durchlässige, nicht zu trockene, eher kalkarme Humusböden in halbschattiger, luftfeuchter Lage werden bevorzugt. weiter ...
Art.-Nr.: 51296-101 9 cm Topf (0.5 l)
Fragen
Kundenfrage vom 25.03.2011:
Muss ich die Zwiebel jedes mal ausgraben zum überwintern, oder kann sie an Ort und Stelle bleiben, vorausgesetzt, dass sie gut abgedeckt wird? An der Stelle, wo gepflanzt werden soll, ist im Winter keine Sonne und im Sommer erst am späteren Nachmittag.
Unsere Antwort vom 28.03.2011:
Die Pflanze ist nur bedingt winterhart und verträgt insbesondere keinen ständigen Wechsel zwischen Frost- und Tauperioden. Insofern ist der Standort komplett ohne Wintersonne eher förderlich. Wenn Sie Cardiocrinum giganteum wirklich gut mit Laub abdecken, und dieses dann fixieren, kann es klappen. Den frühen Austrieb ggf. vor Spätfösten schützen!
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.