Ist es ihr köstlicher Duft oder die wunderschöne weiße, trichterförmige Blüte, die ihr zu dem Namen Königs-Lilie verhalf? Dabei ist sie doch eine der anspruchslosesten unter den Lilien! Die wertvolle weiße Sorte mit den prachtvollen, stark duftenden Blüten ist gartenwillig und robust. Die Königs-Lilie braucht durchlässigen, humosen, nährstoffreichen Boden und einen sonnigen Standort.
Der Duft dieser reinweißen, prächtigen Lilie ist sehr schwer und erinnert an Vanille. Er streift weit durch den Garten und wird an Intensität von dem anderer Pflanzen kaum überboten. Als Nachbarn sollte man deshalb nicht unbedingt duftende Rosen wählen. Beide Düfte würden sich gegenseitig totschlagen. Schön dagegen ist die Kombination mit späten Ritterspornen, die bekanntlich nicht duften, und deren Blau sich wunderbar mit dem Weiß der Königs-Lilie vereint.
Die Wildart der Königs-Lilie wurde 1930 von dem berühmten Pflanzenjäger Ernest Henry Wilson in der Provinz Sechuan entdeckt, wo sie auch als Delikatesse auf den Tisch kommt. Der bis zu 1,20 m hohe Stängel trägt eine Dolde von 3-8 trichterförmigen weißen Blüten mit leicht zurückgebogenen Spitzen. In China wächst sie in steinigen Berghängen zwischen Gräsern und Sträuchern. Die Knolle wird im Frühjahr gepflanzt. Bei uns kommt sie mit jedem einigermaßen gut versorgten Boden zurecht, wobei ihr ein leichterer, humoser Boden offenbar besonders zusagt. In spätfrostgefährdeten Lagen deckt man sicherheitshalber den Austrieb ab.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Neben der Rose gehört die Lilie seit Menschengedenken zu den Pflanzen, die uns mit ihrer Blütenpracht und ihrem Duft fesseln. Wir freuen uns, Ihnen einige ganz besondere Arten und Sorten anbieten zu können. Lilien bevorzugen einen gut durchlässigen, nicht zu humusreichen Boden, der gut Wasser führend sein, dabei aber keine Staunässe entstehen lassen und ausreichende Nährstoffversorgung gewährleisten sollte. Lilien sollten nach dem Prinzip "sonniger Kopf, beschatteter Fuß" gepflanzt werden. Lilien-Zwiebeln sollten nicht lange gelagert werden (Vertrocknungsgefahr). Bitte die Austriebe bei Spätfrösten schützen! Achten Sie außerdem darauf, die Pflanzen regelmäßig auf Lilienhähnchen zu kontrollieren und diese gegebenenfalls abzusammeln. Lilien sind zum Schnitt gut geeignet. Als Vorblüher, teppichförmiger Begleiter und zur Kennzeichnung der Pflanzstellen von Lilien eigenen sich Muscari besonders gut.
VII-VIII :: 140 :: B/Fr2 so zitronengelb, braun gefleckt
Diese seltene Lilie stammt aus Japan und ist dort an Flussufern, auf feuchten Wiesen und im Bergland vertreten. Die auffälligen zitronengelben Blüten mit den türkenbundartig zurückgebogenen Blütenblättern sind mit purpurbraunen Punkten verziert und erscheinen in großer Zahl an festen Stielen. weiter ...
Art.-Nr.: 82246 Zwiebeln / Knollen 1 Stück pro Päckchen
VII :: 70-100 :: Fr/FS/B1 so rötlich violett bis purpur-farben
Hier könnte der Name - Kugel-Lauch - in die Irre führen: Die Blüten dieser robusten Lauch-Art bilden im Aufblühen und im Verblühen oft eine 3 bis 5 cm breite, eher kegelförmige dichte Dolde von intensiver Farbigkeit. Der sehr winterharte Lauch wirkt in großen Mengen am schönsten. Im vollsonnigen Staudenbeet mit durchlässigem, kalkhaltigem Boden zwischen Katzenminze oder Schleierkraut ist er sehr gut aufgehoben. In Wildstaudenpflanzungen sorgt er für einen sommerlichen Blühhöhepunkt. Bitte sparsam mit Stickstoffdünger umgehen! Kugel-Lauch eignet sich ideal für Trockensträuße. weiter ...
Art.-Nr.: 82244 Zwiebeln / Knollen 25 Stück pro Päckchen
Fragen
Kundenfrage vom 03.11.2011:
Sie stellen die Königs-Lilie unter die Frühjahrs-Bepflanzung ein. Kann sie auch im Herbst (jetzt) gepflanzt werden ohne ihr zu schaden?
Unsere Antwort vom 07.11.2011:
Lilium regale 'Album' sollte im Frühjahr gepflanzt werden.
Kundenfrage vom 19.06.2011:
Einige meiner Lilien kommen nicht zur Blüte,da ihre Knospen vorher wegtrocknen. Woran liegt das?
Unsere Antwort vom 20.06.2011:
Lilium regale 'Album' wird manchmal von Lilienfliegen befallen. Die kleinen Tiere legen Ihre Eier in die Knospen ab. Mit dem Größerwerden der Larven wird die Knospe von innen aufgefressen und fällt letzendlich als vertrocknete Hülle ab. Befallene Knospen im Hausmüll entsorgen, sodass für die kommende Saison der Befallsdruck gemindert wird.
Kundenfrage vom 09.08.2010:
Wie tief muss die Königslilie gepflanzt werden? Mich hatte die Angabe bei der Madonnenlilie irritiert, die nur 3 cm unter Erde gepflanzt wird. Wie ist es in diesem Fall??
Unsere Antwort vom 10.08.2010:
Für die Königs-Lilie gilt die Faustregel: Die Zwiebel wird etwa doppelt so tief gesetzt, wie der Zwiebeldurchmesser ausfällt.
Kundenfrage vom 30.05.2010:
Muss man die Lilien nach der Blüte zurückschneiden? Wie kann man die Stelle im Beet nach dem Verblühen weiterhin schön gestalten?
Unsere Antwort vom 31.05.2010:
Man entfernt allenfalls die verblühten Teile der Königslilie. Der beblätterte Stengel muss stehenbleiben und langsam aber sicher "einziehen". Geeignete Partner wären Stipa tenuissima, Calamintha, Nepeta oder Gypsophila ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.