Spektakuläre, wohlduftende Wildform mit eleganten, bis zu 15 cm großen Trompetenblüten mit stark zurückgeschlagenen Blütenblättern aus Nepal, wo sie noch in extremen Höhenlagen wächst. Eine exotische Schönheit, die tiefgründigen, frischen und eher sauren Boden an schattigem, gut dräniertem Standort schätzt, an dem sie ungestört und nicht bedrängt von Nachbarn wachsen kann.
Der Austrieb der Himalaya-Glockenlilie erfolgt erst relativ spät im Mai. Bei uns leider nur im Weinbauklima ausreichend winterhart. Ansonsten bitte für guten Winterschutz sorgen oder als Kübelpflanze halten und frostfrei überwintern. Unbedingt im Frühjahr pflanzen - etwa 15cm tief. In den Blattachseln entwickeln sich kleine Tochterzwiebelchen, sogenannte Bulben, mit deren Hilfe sich über die Zeit ansehnliche Bestände erzielen lassen.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Neben der Rose gehört die Lilie seit Menschengedenken zu den Pflanzen, die uns mit ihrer Blütenpracht und ihrem Duft fesseln. Wir freuen uns, Ihnen einige ganz besondere Arten und Sorten anbieten zu können. Lilien bevorzugen einen gut durchlässigen, nicht zu humusreichen Boden, der gut Wasser führend sein, dabei aber keine Staunässe entstehen lassen und ausreichende Nährstoffversorgung gewährleisten sollte. Lilien sollten nach dem Prinzip "sonniger Kopf, beschatteter Fuß" gepflanzt werden. Lilien-Zwiebeln sollten nicht lange gelagert werden (Vertrocknungsgefahr). Bitte die Austriebe bei Spätfrösten schützen! Achten Sie außerdem darauf, die Pflanzen regelmäßig auf Lilienhähnchen zu kontrollieren und diese gegebenenfalls abzusammeln. Lilien sind zum Schnitt gut geeignet. Als Vorblüher, teppichförmiger Begleiter und zur Kennzeichnung der Pflanzstellen von Lilien eigenen sich Muscari besonders gut.
Die hohen Etagen-Primeln sind sehr wüchsig, wenn auch nicht übermäßig langlebig. An zusagenden Standorten erhalten sich Primula Bullesiana-Hybriden (Kreuzung aus P. bullesiana x P. beesiana) durch Selbstaussaat. weiter ...
Hier können wir Ihnen eine wirkliche Rarität anbieten. Die großen, schalenförmigen Blüten des aus dem Himalaya stammenden Scheinmohns leuchten in einem herrlich reinen, klaren Blau, das in der Pflanzenwelt seinesgleichen sucht. weiter ...
Diese attraktive Lilie wurde von dem irischen Botaniker Augustine Henry um die Wende des vorletzten Jahrhunderts in den Schluchten Zentralchinas gefunden. Diese sehr wüchsige und robuste Form des Türkenbunds prunkt mit orangegelben, braun gefleckten Blüten mit weit zurückgeschlagenen Blütenblättern. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.