Mit seinen dichten Blütenbüscheln ähnelt der Turiner Meister dem Waldmeister, Galium odoratum. Jedoch wird der Laubwaldbesiedler der südlichen Alpentäler doppelt so hoch wie unser heimischer Waldmeister. Er ist in allen Teilen kräftiger, auch im Duft. Sein charakteristischer Cumarinduft bildet sich erst beim Trocknen - auch das kennen wir vom Waldmeister, der frisch nicht duftet.
Die zarte, hübsche Pflanze überrascht durch ihre große Wuchsfreude. Mit ihren charakteristisch safrangelben, kriechenden Wurzeln breitet sie sich sehr stark aus und deckt den Boden perfekt ab - mit der Zeit bilden sich äußerst pflegeleichte Bestände. Auf feuchten, mullreichen Lehmböden im (Halb-)Schatten gedeiht die Pflanze am besten. Die Triebe sind mit vierblättrigen Quirlen besetzt und tragen im Mai und Juni dichte weiße Blütenbüschel, die einen herrlichen Duft verströmen. In Form von Duftsträußen, aber auch in Bowlen und Drinks lässt sich mehr vom Duft und Charme dieser üppig wachsenden Pflanze erfahren.
Bitte beachten: Als Nachbarn sollten nur ähnlich durchsetzungsfähige Stauden gewählt werden. Besonders schön macht sich der kalkliebende Bodendecker unter Bäumen bzw. am Gehölzrand.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Der Wurmfarn ist fast weltweit verbreitet. Besonders attraktiv ist der schöne bräunliche Austrieb. Die Wedel bilden einen aufrechten Trichter. Bei ausreichender Bodenfeuchte ist dieser robuste und anspruchslose Farn selbst an sonnigen Stellen sehr wüchsig und ausdauernd. Er kommt allerdings auch auf trockenen Schattenplätzen zurecht. weiter ...
Die rauen Blätter sind regelmäßig silbrig gepunktet und auch nach der Blüte noch schmückend. Zum Herbst hin verblasst die Blattzeichnung dann etwas. weiter ...
Wunderschöne, straff aufrechte Astilbe mit kurzen Ausläufern und farbprächtigen, prunkvollen Blüten. Sie braucht einen lehmig-humosen Boden und verträgt zeitweilige Trockenheit. weiter ...
'Krossa Regal' ist eine imposante, große Hosta mit vasenartiger Gestalt. Die aufrechten Blätter bilden imposante Trichter. Zu ihren Füßen fühlen sich kleine Hosta wohl. weiter ...
Art.-Nr.: 50900-102 11 cm Topf (1 l)
Fragen
Kundenfrage vom 27.01.2011:
Ich möchte Asperula taurina an eine steilere Böschung unter Bäumen als Bodendecker pflanzen. Hierfür brauche ich eine Pflanze, die pflegeleicht ist, also keines Rückschnitts bedarf.
Ist das beim Turiner Meister der Fall?
Unsere Antwort vom 27.01.2011:
Ihre Frage lässt sich nicht ohne weiteres beantworten. Je nach Standortbedingungen empfiehlt es sich den Turiner Meister nach der Blüte zurückzuschneiden, da die Pflanzen in dieser Zeit zum Umfallen neigen können. Durch den Rückschnitt wird ein Neuaustrieb provoziert. Wenn es an Ihrem Hang recht trocken ist, kann auf diesen Rückschnitt wahrscheinlich verzichtet werden. Allerdings stirbt die Pflanze im Winter oberirdisch ab und es wäre dann sinnvoll, die Böschung spätestens im Frühjahr von den Überresten zu befreien. Alternativ kämen als recht pflegeleichte Alternativen Waldsteinia ternata oder Symphytum grandiflorum in Frage. Wenn es nicht zu trocken ist, böte sich auch Epimedium 'Frohnleiten' an.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.