Die zartrosa angehauchten weißlichen Blüten verleihen diesem Lavendel etwas Sanftmütiges. Auch die graufilzigen Blätter fügen sich harmonisch in dieses Bild ein. Die Blütenstände erreichen eine Höhen von 50 cm und schweben anmutig über der Pflanze. Ein kompakter Lavendel, der langsam wächst und sich sehr gut verzweigt.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Alle Sorten des echten Lavendels, die wir anbieten, werden vegetativ, also durch Stecklinge vermehrt. So bleiben die besonderen Eigenschaften, durch die sich die Sorten auszeichnen, erhalten. Aus der enormen Fülle an Sorten, die es mittlerweile gibt, haben wir ausgewählt, was sich in unserer Lavendelsammlung als besonders wertvoll erwiesen hat. Echter Lavendel ist gut frosthart, einfach zu kultivieren und durch zweimaligen Schnitt kompakt und buschig zu erhalten. Ein leichter Rückschnitt nach der Blüte bringt noch etwas Durchtrieb bis zum Spätsommer und wohlgeformte Büsche für den winterlichen Garten. Im späten Frühjahr, wenn der neue Austrieb sichtbar wird, sollte dann ein stärkeres Einkürzen der Triebe erfolgen. Am geeigneten Standort eignen sich alle Sorten für mehr oder weniger kompakte Einfassungen und Hecken. Wir empfehlen Ihnen pro laufendem Meter Dufthecke nicht mehr als drei Pflanzen zu setzen, damit diese sich gut entwickeln können und nicht schon nach zwei Jahren um Licht und Luft konkurrieren müssen.
Lavendel
Der Duft von blühendem Lavendel weckt so manche Assoziation. Für die einen ist es der Wäscheschrank der Großmutter, für die anderen die flirrende Hitze der sommerlichen Provence ...
Botanisch gesehen sind alle Lavendelarten keine Stauden, sondern Halbsträucher. Das bedeutet, dass Lavendel sich im Winter nicht wie die Stauden komplett in die unterirdischen Überwinterungsorgane zurückzieht, sondern dass er oberirdisch mit teils verholzten, teils krautigen, wintergrünen Trieben überwintert: In der Gartengestaltung ein wertvoller Aspekt, den man durchaus berücksichtigen sollte, da er dem winterlichen Garten Struktur verleiht. Lavendel liebt möglichst vollsonnige Standorte und durchlässigen, kalkhaltigen Boden. Bereist man den Süden Europas, so gewinnt man gar den Eindruck, dass er auf nahezu reinem Kalkschotter noch zu gedeihen vermag. Ein gut dränierter Boden ist für Lavendel überlebenswichtig. Jegliche Staunässe, vor allem im Winter, kann ihm den Garaus machen!
Französische Eberraute mit dem schönsten, feinen, bläulich-grünen Laub und dem allerfeinsten herb-bitterlichen Aroma. Viel raffinierter als Beifuß. Harmoniert vorzüglich mit breitblättrigen Pflanzen wie Salvia officinalis 'Major' oder 'Berggarten'. weiter ...
Ein beeindruckender Bergfenchel, der einen ganz außergewöhnlichen Blickfang als Solitär bildet. Die eher kurzlebige Staude ist gedrungen und kompakt mit fast schon sukkulenter Wirkung. Sie versamt am zusagenden Standort willig. Kurze, feine, fiederförmige blaugrüne Blättchen zieren den auffallend dicken Stängel. Die großen, dicht und kompakt wirkenden Blütendolden verleihen der Pflanze einen außergewöhnlichen Reiz. Nach der Blüte einziehend. Liebt warmen sonnigen Standort, gerne am Fuß von Mauern mit durchlässigem, steinigem Boden. Er ist sowohl als Blattschmuck-, als auch als Blütenstaude etwas ganz Besonderes. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.