'Richard Grey' ist eine Sorte mit silbrig-wolligem, aromatischem Laub. Die strahlenden, tiefvioletten, süß duftenden, zylindrischen Blüten üben auf Schmetterlinge und Bienen eine große Anziehung aus. Der Wuchs dieser Sorte ist auffallend gleichmäßig, weshalb sie sich gut als Leitstaude eignet.
Die Gruppe der Lavandula x chaytorae entstand aus einer Kreuzung von Lavandula angustifolia mit Lavandula lanata. Dabei haben die Hybridsorten eine relativ gute Winterhärte von Lavandula angustifolia geerbt und das schöne silbrig-wollige Laub von Lavandula lanata. Exquisite Pflanzen also, aber empfindlich gegen Nässe und Rückschnitt zur falschen Zeit! Man sollte aber noch mehr auf eine gute Drainage achten als bei Lavandula angustifolia-Sorten. Obwohl sie seit Jahren selbst kalte Winter bei uns gut überstanden haben, raten wir Ihnen dennoch bei anhaltenden starken Frösten, die Pflanzen mit einer Reisigabdeckung zu schützen. Bestens auch für Pflanzgefäße ab 10 Liter Erdvolumen geeignet.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Der Duft von blühendem Lavendel weckt so manche Assoziation. Für die einen ist es der Wäscheschrank der Großmutter, für die anderen die flirrende Hitze der sommerlichen Provence ...
Botanisch gesehen sind alle Lavendelarten keine Stauden, sondern Halbsträucher. Das bedeutet, dass Lavendel sich im Winter nicht wie die Stauden komplett in die unterirdischen Überwinterungsorgane zurückzieht, sondern dass er oberirdisch mit teils verholzten, teils krautigen, wintergrünen Trieben überwintert: In der Gartengestaltung ein wertvoller Aspekt, den man durchaus berücksichtigen sollte, da er dem winterlichen Garten Struktur verleiht. Lavendel liebt möglichst vollsonnige Standorte und durchlässigen, kalkhaltigen Boden. Bereist man den Süden Europas, so gewinnt man gar den Eindruck, dass er auf nahezu reinem Kalkschotter noch zu gedeihen vermag. Ein gut dränierter Boden ist für Lavendel überlebenswichtig. Jegliche Staunässe, vor allem im Winter, kann ihm den Garaus machen!
Bis ein Meter hoher Halbstrauch mit graugrünen aromatischen Blättern und herrlich tiefblauen Blüten vom Spätsommer bis in den Herbst hinein. Besonders bemerkenswert ist der buschige Wuchs und der außergewöhnliche Blütenreichtum. Auch für Pflanzgefäße ab 10 Liter Erdvolumen geeignet. weiter ...
Für alle Provence-Liebhaber ein Muss, da dies der Provence-Lavendel schlechthin ist. Auf 80 Prozent der heutigen Lavandula x intermedia-Anbaufläche findet man die äußerst robuste und ertragreiche Sorte 'Grosso'! Über einem relativ kompakten Laubhorst stehen auf starken Stängeln die riesigen blau-violetten Blütenähren. Keine andere Sorte zeichnet sich durch so lange Blütenstände aus! Die extrem langen Blütenähren sind gut zum Trocknen geeignet. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.