Blatt und Blüte des heimischen Wildkrauts sind eine wahre Delikatesse. Zerreibt man die nesselförmigen Blätter zwischen den Fingern, so steigt ein unverkennbarer Knoblauchduft auf.
Vor allem im Frühling findet die Knoblauchsrauke den Weg in unsere Küchen. Das ist die Zeit, zu der wir jedes frische, heimische Grün begierig erwarten und selbst den sonst eher ungeliebten so genannten Wildkräutern aufgeschlossen gegenüber stehen. Noch viel zu selten wird die Knoblauchsrauke in der modernen Küche verwendet - schmeckt doch gerade ein frühlingshaftes Wildkräuterpesto mit der geschmacksintensiven Knoblauchsrauke unvergleichlich! Dazu empfiehlt sich nicht nur die Kombination von Pinienkernen und Olivenöl - auch aromatische Walnüsse, Kürbiskerne oder Mandeln, mit Nussölen oder Kürbiskernöl kombiniert, versprechen Genuss und Abwechslung. Klassisch verfeinert die Knoblauchsrauke selbstgemachte Kräuterbutter, Kräuterquarks und -Soßen. In Frankreich bereitet man aus der milden, knoblauchduftenden Rauke und anderen frisch und zart sprießenden Kräutern traditionelle Frühlingssalate sowie Omelettes.
Die Knoblauchsrauke ist eine schattenverträgliche, zweijährige Heil- und Würzpflanze mit nicht unerheblichem Versamungspotential. Bevorzugt werden von ihr relativ nährstoffreiche und feuchte Böden. Ab April erscheinen kleine, weißen Blüten die ebenfalls als Delikatesse geschätzt werden. Die schotenförmigen Samen können wie Senfkörner zum Würzen verwendet werden.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Wiesen-Schaumkraut, die Blume des Jahres 2006, ist nicht nur sehr schön für Wildblumenwiesen, sondern auch eine Bereicherung frühlingshafter Salate. Im Frühjahr verwandelt die anspruchslose heimische Pflanze feuchte Wiesen in ein Blütenmeer. Die zarten weißen bis zartrosa Blüten sitzen in lockeren Dolden und werden sehr anmutig getragen. Noch vor der Blüte sollte man die frischen Blätter mit dem kresseartigen Geschmack ernten. Sie sind eine willkommene Zugabe zu frühlingshaften Salaten. Wer es übers Herz bringt, kann auch die Knospen und die Blüten als Salatzugabe verwenden. Nach der Blüte ist ein Rückschnitt ratsam. Das Wiesen-Schaumkraut mag locker-humose, frühjahrsfeuchte Böden. weiter ...
Wer Kresse mag, wird das Barbarakraut lieben. Von den kräftig-grünen Blattrosetten kann man auch im Winter ernten - mindestens bis zum Barbaratag am 4. Dezember bleibt die Pflanze grün. Das ist ein nicht zu unterschätzender Vorzug. Zum einen verschafft es eine gewisse Unabhängigkeit von der winterlichen Treibhausware, zum anderen sorgt die Barbarakresse auf diese Art dafür, dass der Gärtner und die Gärtnerin auch im Winter mit ihrem Garten verbunden bleiben. weiter ...
Alte heimische Heil- und Würzpflanze mit schönen Doldenblüten für Wildstaudenpflanzungen auf tiefgründigen, nährstoffreichen, kalkhaltigen Böden. In Tirol galt Meisterwurz als die Wurz aller Wurzeln, war hilfreich nicht nur gegen Gift, Pest und den bösen Blick, sondern heilte praktisch alle Krankheiten und Verzauberungen. In der Volksmedizin gilt die Meisterwurz als harn- und schweißtreibendes Mittel und soll die Verdauung regulieren. weiter ...
Der herbe, strenge, etwas harzige Geschmack der Gundelrebe wird sicher manchen vom Genuss abhalten. Fortgeschrittene Wildkräuterfans jedoch, wissen das junge Kraut zu schätzen. In kleinen Mengen winterlichen und frühlingshaften Salaten, Kräuterbutter oder Kräuterquark zugefügt, kann es geschmacksbereichernd wirken. weiter ...
Art.-Nr.: 72015-001 9 cm Topf (0.5 l)
Fragen
Kundenfrage vom 08.01.2010:
Ist Alliaria petiolata - Knoblauchsrauke mehrjährig und wenn ja, wie wird sie überwintert?
Unsere Antwort vom 08.01.2010:
Die Knoblauchsrauke ist zweijährig, d.h. sie bildet im ersten Jahr eine Laubrosette und im zweiten Jahr dann Blüte und Samen. Danach stirbt die Pflanze in der Regel ab. Durch Selbstaussat erhält sich die Knoblauchsrauke recht zuverlässig im Garten.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.