Eine Kräuterrarität, die in der freien Natur fast ausgestorben ist. Köstlicher süßer Honigduft umgibt dieses in weißen Trauben blühende "große" Löffelkraut. Die wintergrünen würzigen Blätter besitzen einen hohen Vitamin-C Gehalt und wurden früher in den süddeutschen Klosterküchen vorwiegend im Winter frisch geerntet.
Das Bayerische Löffelkraut liebt feuchte bis nasse, nährstoffreiche Böden in halbschattigen Lagen bzw. einen Standort am Bachrand. Oftmals ist die Pflanze zweijährig, versamt sich jedoch am zusagenden Standort recht willig.
In der Natur kommt das Bayerische Löffelkraut nur noch an wenigen Stellen Südbayerns entlang kleiner Flüsse im Auwaldbereich vor. Es gilt als stark gefährdet und ist auf Grund dessen streng geschützt.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Die weiße Form der Sumpfdotterblume ist eine Besonderheit, die jeden Teichrand aufwertet. Sie wächst etwas gedrungener und blüht etwas früher als ihre gelbe Schwester. Manchmal leidet sie unter Spätfrösten - also zur Sicherheit Schutz geben. weiter ...
= Barbarea praecox V-VII :: 30 :: B/Fr2-3 so leuchtendgelb
Die robuste, Rosetten bildende Pflanze mit den buchtig-fiederspaltigen Blättern und endständigen Blüten hat einen frischen Kressegeschmack. Barbarea vulgaris blüht erst ab Mai bis in den Juli hinein. Die Barbarakresse liebt beschattete Standorte und frischen, nährstoffreichen Boden. Bei jährlicher Teilung ausdauernd, sonst zweijährig. weiter ...
Zahlreiche, reizvolle, weiße Röhrenblüten, die in den Blattachseln der schmalen, ovalen Blätter sitzen, zieren diese heimische Staude von Juni bis Juli. Die Triebe wachsen straff aufrecht. Breitet sich mit kriechendem Wurzelstock aus und sollte deshalb nicht in allzu kleinen Pflanzungen verwendet werden. Gratiola officinalis ist stark giftig. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.