Der französische Estragon gehört mit seinen vielen, lieblichen Würznoten zu einem der vorzüglichsten Gewürze in der Küche. Sein zartes Aroma behält er das ganze Jahr bei - von Bitterkeit keine Spur. Bei der Verwendung in der Küche sollten Sie sich also unbedingt für diesen entscheiden!
In der klassischen französischen Küche ist Estragon das wichtigste Kraut, in England ist es Pflicht zu Hähnchen. Bei uns fällt den meisten dazu allenfalls die berühmte Sauce Béarnaise ein. Das Kraut hat einen unverwechselbaren, sehr intensiven, leicht bitterlich-würzigen Geschmack, irgendwo zwischen Anis und Waldmeister. Deshalb sollte es vorsichtig dosiert und vorzugsweise allein verwendet werden. Der Geschmack ist im Sommer deutlich intensiver als im Frühjahr und wird durch Hitzeeinwirkung erst voll entfaltet. Für den Winter lassen sich die ganzen Stängel trocknen. Estragon wirkt daneben appetitanregend, magenstärkend, verdauungsfördernd und harntreibend. Durch seinen hohen Gehalt an Mineralstoffen eignet sich Estragon als herzhaftes Würzmittel bei einer salzarmen Diät. Besonders erwähnenswert ist dabei der Jodgehalt des Krautes.
Die wertvolle, vegetativ vermehrte Sorte bevorzugt einen geschützten Standort mit ausgeglichener Bodenfeuchte. Vom Wuchs ist der französische Estragon eher zierlich und schwachwüchsig. Unter der Gattung Artemisia gehört er zu den staudigen Arten, die im Herbst komplett einziehen. Im Mai treibt er dann wieder aus.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
In der Gattung Artemisia finden Sie vielgestaltige, meist stark aromatisch duftende Stauden oder Halbsträucher. Die Blüten sind häufig unscheinbar. Die dekorativen, oft silberlaubigen Blattschmuck- und Strukturpflanzen eignen sich für durchlässige Böden und warme, sonnige Standorte.
Milder frischer Knoblauchgeschmack vereint mit großem, kräftigem Wuchs. Von allen Allium-Arten hat der Schnittknoblauch die zartesten und leckersten Blüten, Wer also gerne Blütensalate isst oder Blüten als stilvolle, essbare Dekoration verwendet, kommt an ihm nicht vorbei. Auch im Staudenbeet ist er attraktiv und durch die späte, lange Blüte besonders wertvoll. weiter ...
Die jungen Blätter dieser dekorativen Sorte sind purpurviolett, die älteren eher dunkelgraugrün. Dieser Salbei kann sehr gut auch für Sträuße mit violett-rosa Blumen verwendet werden. Insbesondere mediterrane Beete (überwiegend silberlaubig) erhalten mit der eher seltenen rötlichen Blattfärbung dieser Auslese eine lebendige Farbigkeit. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.