Sehr reichblühende Aussaat-Sorte mit straffen, 60-80cm hohen Stielen, auf denen lange, auffällige Blütenkerzen sitzen. Die Blüten spielen in roten, orangefarbenen und gelben Tönen, so dass sich die Sorte schön in Sonnenfarbenbeeten z.B. mit Echinacea vergesellschaften lässt.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Kniphofien sind aus Südafrika stammende Schönheiten mit exotischem Charme. Die farbliche Vielfalt der auffälligen Blütenfackeln erstreckt sich über die Nuancen rot, orange und gelb, neuerdings auch bis hin zu weißlichen und grünlichen Tönen. Die Fackellilien bilden Horste mit Rosetten aus grasartigem Laub, aus denen sich auf kräftigen Stängeln die exotisch wirkenden Blütenkolben, bestehend aus einer Vielzahl von einzelnen Röhrenblüten, erheben. Die Blütenkerzen "brennen" übrigens von unten nach oben ab, was zu einer oft lang anhaltenden Blüte führt. Die verblühten Kolben sollten stets entfernt werden, das verlängert den Blütezeitraum vom Sommer bis in den Spätherbst.
Kniphofien lieben einen tiefgründigen, nicht zu nährstoffarmen Standort in voller Sonne. In der Wachstumsphase nicht mit Wasser sparen, es wird Ihnen mit reicher Blüte gedankt werden. Durch eine gute Drainage im Boden ist winterliche Staunässe unbedingt zu vermeiden - sie wird sehr schlecht vertragen. Zusätzlichen Schutz erreichen Sie durch Zusammenbinden des wintergrünen Blattschopfs und Abdeckung mit Reisig. Das schützt das Laub gleichzeitig vor allzuviel Wintersonne. Damit Ihre Kniphofien gut über den Winter kommen, empfehlen wir Frühjahrspflanzung an einen geschützten warmen Ort. Alle Kniphofien eignen sich auch bestens für Pflanzgefäße, die dann kalt, aber geschützt überwintert werden.
Starkwüchsige, reichblütige und überaus attraktive Staude mit sehr guter Standfestigkeit, die gar nicht so niedrig ist, wie der Namen vermuten lässt. Sie wurde nach einem gleichnamigen Gut in Irland benannt. Es ist die am intensivsten violettblau blühende Sorte der Faassenii-Gruppe. Bei der Nepeta-Sichtung 2008 am allerbesten bewertete Sorte überhaupt. weiter ...
VI-VII :: 30-40 :: B/Fr1-2 so reingelb, halbgefüllt
Dieses schöne und relativ seltene niedrige Fingerkraut stammt von Victor Lemoine und wurde um 1857 gezüchtet. Die Blüten sind rein gelb und wirken sehr ausdrucksvoll. Die Blüten sind anfänglich stets halb gefüllt, später nur noch einfach blühend. weiter ...
Wie leuchtende Fackeln geraten die Blüten dieser Sorte ins Blickfeld eines jeden Betrachters. Der kürbisorange Farbton ist selbst bei der Fülle der neuen Echinacea-Züchtungen eine Novität. Die einzelnen Blüten sind ausgesprochen groß und angenehm duftend. Lange Blütezeit! weiter ...
Straff aufrecht stehen die Halme der Blütenrispen dieses außergewöhnlich dekorativen Ziergrases. Sein früher Austrieb sowie die frühe und sterile Blüte machen das Gras besonders wertvoll. Die kerzengeraden, standfesten Halme mit den weizenfarbenen Rispen bleiben den ganzen Winter hindurch erhalten und haben einen hohen Zierwert. Erst im zeitigen Frühjahr sollten sie rechtzeitig vor dem frühen Austrieb abgeschnitten werden. weiter ...
VII-IX :: 70-120 :: B/Fr1-2 so blauviolett, dunkle Kolben
Diese grandiose Agastache begeistert durch ihre intensiven, sehr ausdrucksstarken Farben. Die Blütenkolben sind sehr dunkel und können fast schwarz wirken. Der Farbkontrast zu den blauvioletten Lippenblüten verstärkt sich im Laufe der Saison. Sehr auffallend und sehr besonders! Die kompakte, standfeste Staude hat eine sehr lange Blütezeit. Auch nach der Blüte ist sie ein wirklicher Blickfang und bietet eine schöne, aufrechte Wintersilhouette. weiter ...
Art.-Nr.: 51997-101 9 cm Topf (0.5 l)
Fragen
Kundenfrage vom 04.03.2012:
Kniphofia uvaria 'Grandiflora Mischung' hat bei mir in der rauhen Oberpfalz sehr gut überwintert. Soll man das Laub zurückschneiden? Und wenn ja, dann jetzt im Frühjar oder besser im Spätherbst?
Unsere Antwort vom 05.03.2012:
Optimalerweise verbleibt das Laub über Winter noch an der Pflanze, es kann auch zu einem Büschel zusammengebunden werden, das gibt zusätzlichen Winterschutz. Jetzt im Frühjahr, wenn der Neuaustrieb beginnt, kann das Vorjahreslaub der Kniphofia entfernt werden.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.