Vermutlich ist es die Wildart, die aus dem botanischen Garten St. Gallen stammt. Seither sind wir voll des Lobes - einmal wegen der ausgesprochen lange Zeit andauernden Blüte, aber auch wegen des naturhaften Charmes dieser wohlproportionierten Pflanze. Sie fügt sich ausgesprochen harmonisch in die Partnerschaft mit anderen Stauden ein - was ja beileibe nicht von allen Fackellilien behauptet werden kann. Auch mit dunkellaubigen Dahlien bildet sie eine Traumkombination.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Kniphofien sind aus Südafrika stammende Schönheiten mit exotischem Charme. Die farbliche Vielfalt der auffälligen Blütenfackeln erstreckt sich über die Nuancen rot, orange und gelb, neuerdings auch bis hin zu weißlichen und grünlichen Tönen. Die Fackellilien bilden Horste mit Rosetten aus grasartigem Laub, aus denen sich auf kräftigen Stängeln die exotisch wirkenden Blütenkolben, bestehend aus einer Vielzahl von einzelnen Röhrenblüten, erheben. Die Blütenkerzen "brennen" übrigens von unten nach oben ab, was zu einer oft lang anhaltenden Blüte führt. Die verblühten Kolben sollten stets entfernt werden, das verlängert den Blütezeitraum vom Sommer bis in den Spätherbst.
Kniphofien lieben einen tiefgründigen, nicht zu nährstoffarmen Standort in voller Sonne. In der Wachstumsphase nicht mit Wasser sparen, es wird Ihnen mit reicher Blüte gedankt werden. Durch eine gute Drainage im Boden ist winterliche Staunässe unbedingt zu vermeiden - sie wird sehr schlecht vertragen. Zusätzlichen Schutz erreichen Sie durch Zusammenbinden des wintergrünen Blattschopfs und Abdeckung mit Reisig. Das schützt das Laub gleichzeitig vor allzuviel Wintersonne. Damit Ihre Kniphofien gut über den Winter kommen, empfehlen wir Frühjahrspflanzung an einen geschützten warmen Ort. Alle Kniphofien eignen sich auch bestens für Pflanzgefäße, die dann kalt, aber geschützt überwintert werden.
Dekorative Pflanze mit filigranen bronzebraunen Blättern für Staudenbeete und Bauerngärten. Im Austrieb sehr apart. Wunderschön zu graugrünen und gelblaubigen Pflanzen und zu weißen Blüten wie bespielsweise Echinacea purpurea 'Alba'. Bronzefenchel ist genauso aromatisch wie der grüne Gewürzfenchel. weiter ...
Früh blühende, sehr dekorative, hohe Montbretien-Sorte mit farbintensiven, leuchtend roten Blüten. In England sehr beliebt und mit einem Award of Merit ausgezeichnet. Außerhalb der Blütezeit schmücken die schwertförmigen Blätter. Obwohl 'Lucifer' als die härteste Sorte gilt, ist in rauen Lagen Winterschutz ratsam und Frühjahrspflanzung notwendig! weiter ...
Eine durch und durch orange-rote "Blütenfackel"! Die Einzelblüten öffnen sich - wie bei allen Fackellilien - von unten her und blühen dabei farblich recht einheitlich ab. Dies macht die Pflanze besonders wertvoll und (im Vergleich zu den zweifarbigen Sorten) leichter mit anderen Partnern kombinierbar. Zudem ist 'Feuerkerze' sehr wüchsig und besonders lang blühend. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.