Essbar ist bei dieser bekannten Pflanze alles: Die Blätter, die schönen weißen Blüten, die eine aparte Dekoration abgeben, die Samen, die man wie Minikapern einlegen kann, und selbstverständlich auch die Zwiebeln. Doch wer möchte sich schon die nächste Ernte versagen, indem er die Pflanze komplett verspeist...
Ganz wunderbar ergänzt im zeitigen Frühjahr ein frisches Pesto aus Bärlauch und anderen Wildkräutern wie Knoblauchrauke, dem gefürchteten Giersch, der Gundelrebe und einem guten Olivenöl Ihre Nudelgerichte. Wer seine Pasta selber zubereitet, sollte unbedingt mal Ravioli mit einer Ricotta-Bärlauch-Füllung ausprobieren... Auch aufgerollte, dünne Fleischscheibchen mit Bärlauchblättern gefüllt und durch eine Bärlauch-Sahne-Sauce verfeinert, sind einfach ein Hochgenuss. Dass sich Butter, Quark, Rührei und viele andere Gerichte ebenfalls mit Bärlauch zubereiten lassen, versteht sich schon fast von selbst. Nur frischer Bärlauch bringt's in der Küche - getrocknet verändern sich die schwefelhaltigen ätherischen Öle und es ist aus mit den Küchenfreuden.
Die Zahl der Bärlauch-Anhänger wächst Jahr für Jahr. Eine regelrechte Modepflanze ist er inzwischen geworden. Deshalb werden seine Vorzüge in jedem Frühjahr aufs Neue in den Medien gepriesen. Bärlauch ist seit Urzeiten ein geschätztes, heimisches Wildkraut mit heilkräftiger Wirkung. Ob als "blutreinigende" Frühjahrskur, Blutdruck-Senker oder Kraut gegen Rheuma, überall dort und noch bei allerhand mehr wird der Alleskönner empfohlen.
An zusagenden Stellen breitet er sich über Selbstaussaat und Brutzwiebeln massiv aus. Beachten Sie bei der Ansiedlung in Ihrem Garten, dass während der Vegetationszeit von April bis Juni von solchen Beständen ein weitreichender, beträchtlicher Knoblauchduft ausgeht. Bereits im Mai/Juni beendet die Pflanze ihr oberirdisches Dasein. Nach dem Laubaustrieb der Bäume und Sträucher wird es ihr zu finster, sie zieht ein und treibt erst im Folgejahr wieder aus.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Unter den vielgestaltigen, dekorativen Zwiebelblühern der Gattung Allium finden sich unter anderem auch wichtige Würz- und Küchenpflanzen mit aromatischen Laub und schmückenden, essbaren Blüten. Ferner wird einigen eine heilende Wirkung zugeschrieben. Eine Auswahl solcher gesundheitsfördernder Vertreter aus dem umfassenden Reich der erlauchten Lauche haben wir für Sie in unserem Themenkatalog "Arznei- und Heilpflanzen" zusammengestellt und genauer vorgestellt.
In der Wachstumszeit benötigen die Lauchgewächse ausreichend Feuchtigkeit sowie Nährstoffe und Licht. Ausnahmen sind hier Bärlauch (Allium ursinum) und Allermannsharnisch (Allium victorialis), die direkte Sonne auf ihren Blättern nicht mögen. Ein Standort im lichten Schatten unter Laubbäumen wird daher von beiden bevorzugt.
Blatt und Blüte des heimischen Wildkrauts sind eine wahre Delikatesse. Zerreibt man die nesselförmigen Blätter zwischen den Fingern, so steigt ein unverkennbarer Knoblauchduft auf. weiter ...
Das bekannte heimische Himmelschlüsselchen mit den zart duftenden hellgelben Blüten eignet sich besonders gut für naturnahe Gehölzunterpflanzungen. Es versamt sich gern und wandert auf frischen und feuchten Böden gerne auch in angrenzende Wiesenflächen. Mag locker-humose, lehmige Böden. Die Art hat eine riesiges Verbreitungsgebiet und ist mit mehreren Unterarten bis nach Zentralalsien zu finden. weiter ...
Die heimische Wild- und Heilpflanze mit den quirlständigen Blättern und den zarten Blütenständen bildet filigrane, honigduftende Blütenteppiche. Waldmeister treibt Ausläufer und bevorzugt kühle, lockere, humusreiche Böden. Die aromatischen Blätter möglichst vor der Blüte ernten. Aber bitte nur in Maßen genießen und in der Schwangerschaft völlig darauf verzichten! weiter ...
Art.-Nr.: 71036-001 9 cm Topf (0.5 l)
Fragen
Kundenfrage vom 05.07.2011:
Wann ist die beste Auspflanzzeit für eine neue Bärlauch-Kolonie ?
Unsere Antwort vom 05.07.2011:
Allium ursinum versenden wir als Topfpflanze, so kann der Bärlauch die ganze Saison über gepflanzt werden. Bereits im Mai/Juni beendet die Pflanze ihr oberirdisches Dasein - ab diesem Zeitpunkt erhalten Sie eingezogene Pflanzen im Versand, die erst im Frühjahr wieder austreiben.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.