Reinblaue und mittelfrüh blühende Sorte, die sich aufgrund ihrer sehr verträglichen Farbe mit fast allen Blütenfarben kombinieren lässt. Der schwäbische Züchter Eckard Berlin hat die Sorte nach dem Niklassee in der Nähe von Bad Schussenried benannt.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Die Wiesen-Iris zählt zu den schönsten und auffälligsten heimischen Wildstauden. Die eigentlich feuchtigkeitsliebende Pflanze ist sehr anspruchslos. Sie wächst auch in ganz normalen, frischen Gartenböden sehr gut und kommt, obwohl sie leicht sauren Boden bevorzugt, auch auf kalkigem Untergrund zurecht. Sonnig bis halbschattig sollte der Standort sein und nicht zu nährstoffreich. Allerdings reagiert sie empfindlich, wenn das Laub zu früh zurück geschnitten wird. Der Griff zu Schere darf also getrost auf das zeitige Frühjahr verschoben werden, zumal der Samenstand den ganzen Winter hindurch überaus zierend ist. Sollten die Blatthorste mit der Zeit von innen her verkahlen, ist es an der Zeit, die Pflanzen durch Teilung (im Frühjahr oder Herbst) zu verjüngen. Wiesen-Iris eignen sich hervorragend zum Schnitt.
Die Gattung wurde umfassend züchterisch bearbeitet. Die älteren und anspruchslosen Sorten eignen sich vor allem zum Verwildern und für naturnahe Pflanzungen. Die neueren, großteils aus den USA, aber auch aus Deutschland stammenden Züchtungen passen mit ihren Ansprüchen und ihren exquisiten, ja teilweise extravaganten Farbvarianten in die Prachtstaudenrabatte.
= 'The Pearl', 'Boule de Neige', 'Die Perle' VI-IX :: 70 :: Fr3/B2-3 so weiß, gefüllt
Geradezu euphorisch berichtet Möller's Deutsche Gärtner-Zeitung 1894 über diese historische Staude: 'Eine weiße Schnittblume, die ohne besondere Kultur ununterbrochen, ja ununterbrochen, vom Mai bis zum Winter blüht und fast zu jeder besseren Binderei sehr gut verwendbar ist.' weiter ...
Dass diese Sorte wurde in der Staudengärtnerei Härlen selektiert. Wie der Name bereits verrät gibt es im Herbst eine zuverlässige zweite Blüte, was diese Sorte besonders wertvoll macht. Die Blätter bleiben auch im Winter fest und grün. weiter ...
= 'Goldkönigin' VI-VII :: 60-80 :: B2/Fr3/WR4 so hellorange
Trollblumen sind frühjahrsblühende Feuchtwiesenpflanzen mit kugeligen oder schalenförmigen Blüten in verschiedenen Gelbtönen. Für lehmig-humose, relativ nährstoffreiche Böden in sonniger Lage sind sie besonders geeignet. Sehr schön zum Schnitt! Hier eine hochwüchsige, spät blühende Sorte mit reizvollen Schalenblüten, jedoch kaum remontierend. weiter ...
Art.-Nr.: 51574-101 9 cm Topf (0.5 l)
Fragen
Kundenfrage vom 18.03.2011:
Ich habe gelesen, dass Iris sibrica, beispielsweise die Sorten 'Niklassee' und 'Butter and Sugar', generell nicht gedüngt werden dürfen.
Können Sie mir sagen, ob das so richtig ist?
Unsere Antwort vom 18.03.2011:
Das ist so nicht richtig. Wiesen-Iris sollten lediglich nicht allzu nährstoffreich stehen. Gelegentliche kleine Düngergaben z.B. eine Handvoll Hornspäne, werden von Iris sibirica gerne angenommen.
Kundenfrage vom 12.01.2010:
Welche Bodenbeschaffenheit ist notwendig?
Unsere Antwort vom 13.01.2010:
Die feuchtigkeitsliebende Wiesen-Iris, Iris sibirica, wächst in ganz normalen, frischen (nicht zu trockenen) Gartenböden sehr gut. Sie bevorzugt einen leicht sauren Boden, kommt aber auch auf kalkigen Böden zurecht (insbesondere die Garten-Sorten) und blüht in der Sonne reicher.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.