Johanniskraut ist eine altbekannte Heilpflanze. Die Bezeichnung perforatum erhielt es, weil seine Blättchen, gegen die Sonne gehalten, wie vielfach mit Nadeln durchstochen wirken. Den Höhepunkt seiner Blüte erreicht das Kraut am Johannistag, dem 24. Juni. Diese Zeit ist auch der beste Zeitpunkt für die Ernte des Johanniskrautes.
In früherer Zeit flochten Mädchen Kränze aus dem blühenden Kraut, und wer um das Johannisfeuer tanzte, trug diesen Kranz, die Johanniskrone. Auch als Liebesorakel wurde Johanniskraut benutzt: Färbte sich in der Johannisnacht gesammeltes Frauenkraut beim Zerdrücken rot, war der Geliebte treu - zum Glück war er!
Wenn man die Knospen und die goldgelben Blüten zwischen den Fingern zerreibt, geben sie einen blutroten bis violetten Farbstoff frei. Im Mittelalter galt dieser rote Farbstoff unter dem Namen Johannisblut als wirksames Mittel gegen Hexen und sogar den Teufel. Ausführliche Informationen finden Sie in unserem Arznei- und Heilpflanzenkatalog.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.