Das altbekannte Stachelschweingras, das bei uns nur selten zur Blüte kommt, hat einen straff aufrechten Wuchs, der die dominante Wirkung des Grases betont. Das Laub schmückt sich mit gelben Querstreifen, die sich oft erst im Laufe des Sommers sichtbar entwickeln. Da die Blätter, anders als bei 'Zebrinus', nicht überhängen, sondern straff in die Höhe streben, wirkt das Gras so stachelig und die Querstreifen werden deutlich hervorgehoben.
Das Stachelschweingras eignet sich als Solitär, aber auch als Heckenpflanzung. Wegen seines schmalen Wuchses kann es außerdem in dichten Pflanzungen stehen. Auch für Pflanzgefäße ab 20 Liter Erdvolumen geeignet.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Diese aus Südostasien stammende, horstig wachsende Art hat mit ihrer großen Vielfalt in Wuchs und Belaubung die weiteste Verbreitung gefunden und ist bis heute immer noch intensivster züchterischer Bearbeitung unterworfen. Mittlerweile gibt es bei uns eine schier unübersehbare Sortenvielfalt, mit der wir uns seit geraumer Zeit eingehend befassen. In den Beschreibungen finden Sie die Summe unserer Erfahrungen.
Miscanthus - Chinaschilf
Die Gattung Miscanthus ist in Ostasien verbreitet, wo sie an eher feuchten Standorten an offenen Hängen und ebenen Flächen vorkommt. Aufgrund ihrer Wuchskraft kommt Chinaschilf am Naturstandort oftmals in großen, geschlossenen Beständen vor. Für den Garten ist das Chinaschilf mit seinen vielen Sorten eines der bekanntesten und der am weitesten verbreiteten Ziergräser überhaupt. Der Standort sollte sonnig sein, aber leichter Schatten wird toleriert. Nährstoffreicher und humoser Boden ist günstig. Die fedrigen Blütenrispen, je nach Sorte silbrig-weiß oder silbrig-rosa bis silbrig-rot, erscheinen bei vielen Sorten erst spät im Jahr, meist im August und September. Sie erfreuen uns aber bis in den Winter hinein, denn die im Herbst stehengelassenen Blütenhalme wirken auch unter Schnee und Raureif noch sehr apart und können - selbst im Winter - dem Garten Struktur verleihen. Es gibt aber auch Sorten, die bislang nicht oder nur nach warmen Sommern blühen. Auch die Färbung der Blätter, die Herbstfärbung und die Wuchsform sind wichtige Kriterien bei der Beurteilung des Zierwertes. Viele Sorten verdanken wir Ernst Pagels, dem großartigen Staudenzüchter, der sich im Laufe seines Schaffens intensiv mit der Gattung Miscanthus befasst hat und über die Jahre eine große Zahl wertvoller Auslesen verbreitet hat. Mittlerweile ist das Spektrum der Arten und Sorten, die für den Garten verfügbar sind, enorm. Die Auswahlmöglichkeiten sind gewaltig: Von mächtigen, oft mannshohen Horsten, die als solitäre Strukturbildner oder sogar als Sichtschutz (im Sommer und Herbst) Verwendung finden, bis hin zu kleinwüchsigen Formen mit einer Wuchshöhe deutlich unter einem Meter. Ein Tipp: Hautkontakt während Sonnenschein sollte grundsätzlich vermieden werden!
Späteste, farbkräftige Sorte der Gelenkblume mit straff aufrechtem Wuchs. Die attraktive, anspruchslose Rabatten- und Schnittstaude mit den leuchtenden, schlanken Blütenkerzen bringt Farbe in das herbstliche Staudenbeet. weiter ...
Miniaturhafter Wuchs und durch kurze Stiele dicht über dem Laub stehende Blüten zeichnen diese Sorte aus. Durch zweiten Flor sehr lange Blütezeit. Diese Taglilie ist ein preisgekrönter Klassiker. weiter ...
Eine neuere, sehr standfeste und kompakte Sorte des Pracht-Storchschnabels, die nach Rückschnitt im Sommer remontiert. Rundum vorzüglich in ihren Eigenschaften und sehr empfehlenswert. Sehr wertvoll und prächtig zu Euphorbien oder Paeonien und Frauenmantel. weiter ...
Das "kleine Zebra" ist ein attraktives, straff aufrecht und dicht wachsendes Chinaschilf, welches durch die bogig überhängenden Halme besonders elegant wirkt. Die feingliedrigen Halme haben gelbe Querstreifen, was der Sorte einen quirligen Charakter gibt. Es ähnelt seiner großen Schwester 'Zebrinus', ist jedoch kleiner und nicht so stark wachsend, weshalb es sich auch für kleine Anlagen und zur Pflanzung in Kübeln ab 10 Liter Erdvolumen anbietet. weiter ...
Art.-Nr.: 64192-102 11 cm Topf (1 l)
Fragen
Kundenfrage vom 19.08.2010:
braucht man eine wurzelsperre ?
Unsere Antwort vom 23.08.2010:
Miscanthus sinensis 'Strictus' wächst horstig und macht keine Ausläufer. Mit der Zeit wird der Horst größer. Eine Wurzelsperre ist nicht nötig. Sollte der Horst zu groß werden, kann man seitlich abstechen oder die Pflanze (am besten im Frühjahr) aufnehmen und teilen.
Kundenfrage vom 10.11.2009:
Ist das Stachelschweingras winterfest?
Eine entsprechende Abdeckung notwendig?
Unsere Antwort vom 10.11.2009:
... ist unproblematisch winterhart. Allenfalls bei Spätherbstpflanzung ist im ersten Winter eine Abdeckung angeraten.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.