Bei uns das früheste Leberblümchen, welches in milden Wintern bereits ab Januar "Farbe" zeigt! Die weithin leuchtenden, blauen Blüten sind groß und mit eher breiten Blütenblättern ausgestattet. Sehr gut wüchsige, äußerst wertvolle Selektion.
Das aus den Wäldern der rumänischen Karpaten stammende Siebenbürger Leberblümchen blüht deutlich früher als das heimische Leberblümchen. In milden Wintern erscheinen die leuchtend blauen, anemonenähnlichen Blüten bereits im Februar. Damit gehört der reizvolle Frühlingsblüher gemeinsam mit Winterling und Frühlings-Alpenveilchen zu den ersten Boten des nahenden Frühlings. Erst nach der Blüte erfolgt der sich im frühen Stadium durch attraktive flauschige Behaarung auszeichnende Laubaustrieb. Mittels kurzer Ausläufer breitet sich das wüchsige Siebenbürger Leberblümchen allmählich immer weiter aus, so dass mit der Zeit größere Bestände entstehen. In Bezug auf den Standort ist das Siebenbürger Leberblümchen anspruchslos. Besonders geeignet ist es für reife Waldhumusböden in halbschattiger bis schattiger Lage, z. B. vor und zwischen Laubgehölzen. Tipp: Wenn das alte Laub rechtzeitig vor der Blüte entfernt wird, lässt sich die Blütenwirkung noch erheblich steigern.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Die nahe mit den Anemonen verwandte Gattung Hepatica kommt nur in den gemäßigten Regionen der Nordhalbkugel vor. Bevorzugter Standort sind halbschattige und schattige, im Frühjahr ausreichend feuchte Plätze mit eher mineralischem Boden. In Gemeinschaft mit anderen Stauden eignen sich diese liebreizenden Frühlingsboten bestens zur Unterpflanzung von Laubgehölzen. Wenn sie ungestört wachsen können, bilden sie mit der Zeit ansehnliche Bestände. In Kombination mit vorfrühlingsblühenden Blumenzwiebeln lassen sich traumhafte Blütenbilder schaffen.
Das bekannte heimische Himmelschlüsselchen mit den zart duftenden hellgelben Blüten eignet sich besonders gut für naturnahe Gehölzunterpflanzungen. Es versamt sich gern und wandert auf frischen und feuchten Böden gerne auch in angrenzende Wiesenflächen. Mag locker-humose, lehmige Böden. Die Art hat eine riesiges Verbreitungsgebiet und ist mit mehreren Unterarten bis nach Zentralalsien zu finden. weiter ...
Hoch geschätzte heimische Schnitt-, Zier- und Arzneipflanze mit sehr großen, weit geöffneten Schalenblüten. Bis Juni benötigt sie ausreichend Feuchte, danach liebt sie relative Sommer-Trockenheit. Für warme, durchlässige, kalkhaltige Böden. Vorsicht, die Pflanze ist stark giftig. weiter ...
Die heimische Berg-Segge ist eine sommergrüne, langlebige und anpassungsfähige Art, die sich schon früh im Jahr mit ihren schwefelgelben, pinselartigen Blütenköpfchen schmückt. Die Art bildet dichte Rasen und liebt sonnige, warme, kalkreiche Standorte, gedeiht aber auch noch im lichten Gehölzbereich. Im Herbst beeindruckt sie durch ihre wunderschöne, leuchtend goldbraune Färbung. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.