Immergrüne, stammbildende Art mit sehr zierender, glänzend dunkelgrüner, fächerförmiger Belaubung und hohen, reich besetzten Blütenständen. Die hellgrünen Blüten sind klein und rot gerandet und erscheinen bereits im Vorfrühling.
Helleborus foetidus ist im Süden und Südwesten Europas zu Hause - bei uns auf der Schwäbischen Alb ist sie weit verbreitet. Dort findet man die früh blühende Wildstaude vor allem auf mageren, kalkhaltigen, auch felsigen Standorten im lichten Gehölzschatten. Die Staude ist absolut winterhart. Sie möchte ungestört sein und sollte deshalb nicht verpflanzt werden. Am zusagenden Standort versamt sich die Pflanze auf erfreuliche Weise und etabliert sich so oftmals an schier undenklichen Plätzen im Garten.
Umgeben von Winterlingen (Eranthis hyemalis), Schneeglöckchen (Galanthus nivalis) und mit anderen Helleborus-Arten kombiniert, bildet eine gut etablierte Pflanze eine wohltuende Augenfreude im winterlichen Garten. Im Frühling sind Busch-Windröschen (Anemone nemorosa) oder die Frühlings-Platterbse (Lathyrus vernus) sehr anmutige Blühpartner.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Die Gattung der Christ-, Schnee- und Lenzrosen bzw. Nieswurze präsentiert sich mit einer beachtlichen Farben- und Formenpalette. Mit ihrer winterlichen bzw. frühen Blüte sind Helleborus gleichzeitig unverzichtbare Elemente eines jeden Frühlings-Garten. Gerne werden sie auch als erste Schnittblumen im Jahr ins Haus geholt. Im allgemeinen handelt es sich bei den Vertretern der Gattung Helleborus um langlebige Stauden, die ungestörte, kalkhaltige Standorte im lichten Gehölzschatten bevorzugen. Sehr schön lassen sie sich mit Schneeglöckchen, Märzenbechern, Primeln, Pulmonarien oder wintergrünen Gräsern vergemeinschaften. Später im Gartenjahr geben sie immer noch gute Nachbarn zu Storchschnäbeln, Waldscheinmohn, Farnen, Elfenblumen oder Immergrün ab.
Außer den Wildarten sind die Helleborus Orientalis-Hybriden eine wichtige Gruppe: Es handelt sich um stammlose, äußerst langlebige und robuste Stauden. Ausreichende Bodenfeuchte vorausgesetzt, gedeihen sie nicht nur im Halbschatten, sondern bestens auch auf sonnigen Plätzen. Die Farbabstufungen der ab Februar erstrahlenden Blüten reichen von Weiß und Creme über Rosa bis Purpur, im Blüteninnern oft mit wirkungsvoller Zeichnung. Nach einigen Wochen verfärben die Blüten in Grün- oder Rot-Töne und sind auch dann noch lange Zeit attraktiv. Das dekorative, erst nach der Blüte erscheinende Laub bleibt bis zum Winter grün und sollte im ausgehenden Winter bzw. zeitigen Frühjahr vor dem Erscheinen der Blüte entfernt werden. Alsbald treiben dann die knospigen Triebe nach und die hübschen Blüten rücken im "aufgeräumten" Staudenbeet ins rechte Rampenlicht. Einmal in den Garten gepflanzt versamen sich Helleborus Orientalis-Hybriden gerne. Die Sämlinge sind selten identisch mit den Eltern, sondern spielen in vielen Farbnuancen. Hierdurch lassen sich reizvolle Gartenbilder erschaffen. Ist einem jedoch das sortenechte Erhalten am Herzen gelegen, sollten die Samenkapseln bzw. Sämlinge entfernt werden.
Wertvolles, anpassungsfähiges, robustes, heimisches Gras mit pinselartigen Blütenköpfchen und leuchtend goldbrauner Herbstlaubfärbung. Warmer, humos-lehmiger, kalkreicher Boden - auch für Tröge geeignet. weiter ...
Der Tüpfelfarn, auch Engelsüß genannt, ist ein enorm anpassungsfähiger heimischer Farn mit bogig-ausladendem Wuchs, der sich mit kriechendem Rhizom langsam verbreitet. Er ist trockenheitsverträglich und selbst für Mauerfugen geeignet, aber auch auf Baumstubben und in Trögen fühlt er sich wohl. Bevorzugt wird durchlässiger, humoser, frischer, saurer Boden. Im Laubmull wird jedoch auch Kalk toleriert. weiter ...
Alte Heil- und Würzpflanze mit aromatisch duftenden Blättern. Ausläufer treibende heimische Magerrasenart für den Naturgarten. Sehr ausbreitungsfreudig, auch durch Aussaat, und schmetterlingsattraktiv. Die rosa Blüten sind wunderschön zu blassrosa Rosen, auch in der Vase. weiter ...
Heimische behaarte Trockenrasenpflanze mit hübschen Glockenblüten und sehr langen zierenden federigen Samenständen. Giftige Heilpflanze. Für Tröge geeignet. Die Küchenschelle braucht durchlässigen, humos-sandigen, kalkhaltigen Boden und viel Sonne. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.