Eine fröhlich bunte Erscheinung mit brauner Blütenmitte, die kräftig roten Zungenblüten wandeln sich nach außen hin in ein kräftiges Goldgelb. Diese eher kleinblumige Sorte ist ganz besonders reich blühend und wurde bei der Staudensichtung mit sehr gut bewertet.
Ursprünglich kommt Helenium aus den Weiten der nordamerikanischen Prärie und gehört mit ihren auffälligen, Bienen und andere Insekten anlockenden Blüten zu den Korbblütlern. Charakteristisch ist die Fülle kleiner, fruchtbarer Röhrenblüten - meist in Braun, Gelb oder Grün - die in der Blütenmitte zu einer Scheibe angeordnet sind. Um die Scheibe herum sitzt ein Kranz von Strahlenblüten, die die Blüte wie eine kleine Sonne aussehen lassen. Carl von Linné gab der Sonnenbraut daher den vom griechischen Sonnengott Helios abgeleiteten Namen Helenium.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Sonnenbraut-Hybriden sind üppige, sommer- und herbstblühende Beet- und Schnittstauden für nährstoffreiche, gleichmäßig feuchte lehmige Standorte in voller Sonne - jedoch Vorsicht bei Winternässe! Völliger Rückschnitt nach der Blüte fördert die Vitalität. Dennoch sollte man Helenium nach 4-5 Jahren teilen und neu aufpflanzen! Zumindest die hohen Sorten können Ende Mai durch ein Einkürzen der Triebspitzen kompakt gehalten werden. Dadurch wird die Standfestigkeit verbessert und die Blütezeit um zirka zwei Wochen verzögert.
Bitte lassen Sie sich vom deutschen Namen dieses Grases nicht in die Irre führen, denn 'zottig' ist es überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil: Horstig und aufrecht ist der Wuchs dieses Grases, das am besten in sonniger bis halbschattiger Lage in frisch-feuchtem Boden gedeiht. Eignet sich als Solitärpflanze oder auch zur Pflanzung einer Hecke. weiter ...
Große feste Blüten mit orangegelber Tönung, braun-orangefarbenen Streifen und brauner Blütenmitte. Sie ist bei uns die früheste Sorte unter den Helenium-Hybriden und wurde in der Staudensichtung mit gut bewertet. weiter ...
VI-VII :: 100 :: B/Fr/GR2 so ziegelrot mit orangegelbem Schlund
Schöne rote Sorte von Fritz Köhlein mit dunkel abgesetztem, orange-gelbem Schlund. Der helle Mittelnerv und der hellere Blütensaum machen diese Sorte zu etwas Besonderem. Gute Gestalter-Sorte für Pflanzungen mit Naturcharakter. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.