Eine zierliche Pionier-Staude mit silbergrauem Laub und starker Wuchskraft! Hellgelbe Asternblütchen auf unbeblätterten Stängeln erfreuen von Mai bis in den August hinein. Die lanzettförmigen Blätter sind in grundständigen Blattrosetten angeordnet. Die Pflanze liebt vollsonnige, trockene Standorte, ist also ideal für Stein- und Heidegärten.
Das Mäuseohr verbreitet sich durch Ausläufer rasenartig und ist somit ein niedriger Bodendecker für kalk- und nährstoffarme Magerrasen mit neutraler oder leicht saurer Bodenreaktion.
Hieracium pilosella ist eine in nahezu ganz Europa, NW-Sibirien und Kleinasien beheimatete Pflanze. Auf geeigneten Standorten ist es sowohl in der alpinen Region als auch in tiefer gelegenen Ebenen zu finden.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Die feinen, lang überhängenden Blätter geben dem wintergrünen Gräserhorst seine Eleganz. Vor der Blüte haben die Blätter eine eher bläulich-grüne Färbung, die dann nach der Blüte in kupferne und purpurne Töne übergeht. Dieses dezente Farbenspiel hat der Art den deutschen Namen Regenbogen-Schwingel eingebracht. Der Regenbogen-Schwingel stammt aus den lichten Wäldern Südost-Europas und eignet sich sehr gut zur Pflanzung in Heidegärten, aber auch zur Trogbepflanzung und für die Dachbegrünung. weiter ...
Rasenbildende, heimische Art mit kleinen, walzenförmigen Trieben und leuchtend gelben sternförmigen Blüten. Geeignet für Plätze auf Felsen, Mauern oder nährstoffarmen, sandigen Böschungen in der Sonne; bestens als Rasenersatz auf sehr "dürren" Stellen. Breitet sich mitunter stark aus und kann z. B. im Steingarten auch lästig werden. Giftig, mit scharfem Geschmack, früher als Heilpflanze verwendet. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.