Durch seine leuchtend grünen, ledrig glänzenden, bogig überhängenden, sterilen Wedel und den trichterförmigen Wuchs sowie rot gefärbte Stiele ist dieser Straußfarn ganz besonders attraktiv. Im Gegensatz zu der verbreiteten europäischen Art Matteucia struthiopteris bildet er keine Ausläufer und kann deshalb auch in kleineren Gärten eingesetzt werden. Besonders schön wirkt dieser Farn in Einzelstellung zwischen flach wachsenden Bodendeckern.
Die im Sommer erscheinenden Sporenwedel sind zuerst grün und verfärben sich später braun. Sie sind ein dekorativer Winterschmuck. Der Japanische Straußfarn verlangt gleichmäßig feuchte, kühle und saure Böden. Schützen Sie den schwärzlichen Wurzelstock dieses schönen Farns bitte im Winter durch eine Laubabdeckung.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Farne brauchen Feuchtigkeit, dabei gilt aber grundsätzlich, dass die Luftfeuchtigkeit meist wichtiger ist als nasser Boden. Für Farne, die sauren Boden mögen, kann Nadeleinstreu zur Verbesserung des Bodens verwendet werden, was sich logischerweise sehr einfach mit einer Reisigabdeckung im Winter kombinieren lässt. Farne sind im Allgemeinen sehr gesund und haben im Vergleich so gut wie keine Krankheiten oder Schädlinge. Frühjahrspflanzung wird empfohlen, ist aber meist nicht zwingend notwendig. Tolle Pflanzpartner sind Blumenzwiebeln für den Schatten, mit denen sich die Farne den Standort teilen können, da die meisten Farne erst spät ihre volle Größe erreichen. Blühende Zwiebelblüher zwischen den sich entrollenden Wedeln - ein wunderschöner Anblick!
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.