Leymus arenarius ist ein von Nordspanien bis zur Arktis verbreitetes Dünengras, welches im großen Stil an Nord- und Ostsee zur Dünenbefestigung Verwendung findet. Im Hausgarten wegen des ungezügelten Ausbreitungsdrangs nur mit Vorsicht zu verwenden, ist das Dünengras aber durchaus als hitze- und trockenheitsverträgliches Gras zur großflächigen Verwendung brauchbar.
Das silberblaue Laub hat selbst bekannte englische Gärtnerinnen wie Gertrude Jekyll und Penelope Hobhouse zu naturnahen Gestaltungen mit Dünengräsern inspiriert. Für Pflanzgefäße ab 20 Liter Erdvolumen hervorragend geeignet, hier kommt der Charakter der Einzelpflanze wirklich zur Geltung! Auch zur Bepflanzung von salzhaltigen Roh- und Problemböden beispielsweise im öffentlichen Grün. Im Sommer bilden sich lange, getreideartige Blütenstände. Ein Rückschnitt nach der Blüte führt zu einem farbintensiven neuen Austrieb. Nur mit starkwachsenden Partnern wie Rosa rugosa (Apfelrose), Eleagnus (Ölweide) oder Hippophyae rhamnoides (Sanddorn) kombinierbar. Gegebenenfalls Wurzelsperre einbauen! Der Blaustrandhafer wurde bereits 1878 in Vilmorin´s illustrierter Blumengärtnerei beschrieben.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Wer sagt denn, dass Gräser grün sind? Und was heißt hier eigentlich Grün? Gräser überraschen mit allen erdenklichen Schattierungen und Tönen von Grün. Doch es gibt auch stahlblaue, rote, gelbe, bräunlich-bronzefarbene und blaugrüne Farbtöne. Auch Weiß findet sich im Farbspektrum der Gräser. Farben eröffnen viele Gestaltungsmöglichkeiten von Ton in Ton bis komplementär. Panaschierungen laden zum Spiel mit den Farben ein.
Blatt- und Blütenschmuckstaude für kontrastreiche Pflanzungen. Besonders der Austrieb ist intensiv rotbraun gefärbt. Später vergrünen die Blätter vor allem auf halbschattigen Plätzen. Im Sommer erscheinen hellgelbe Blüten. Reichlich Ausläufer treibend. 'Firecracker' bildet insbesondere auf schweren, feuchten Böden schnell große, dichte Bestände! weiter ...
Aparte, violettblaue Blütenrispen erfreuen außerordentlich lange von Juli bis zum Oktober. Durch die Robustheit und die gute Standfestigkeit lässt sich diese Geißraute vielseitig verwenden. weiter ...
Art.-Nr.: 52381-102 11 cm Topf (1 l)
Fragen
Kundenfrage vom 19.03.2012:
Würden uns gerne etwas Urlaubsflair in den Garten holen und einen Hügel mit Leymus arenarius befestigen. Welche Art von Wurzelsperre braucht es, um das Gras auf unserer "Düne" zu halten und den restlichen Garten zu schützen?
Wieviele Pflanzen brauchen wir für eine Fläche von ca 4qm?
Unsere Antwort vom 19.03.2012:
Die Wurzelsperre könte evtl. eine mindestens 60-70 cm tief reichende Metallplatte sein. Der Blaustrandhafer ist wirklich sehr ausbreitungsfreudig. Für 4 qm würden wir mit 6 bis 8 Pflanzen rechnen.
Kundenfrage vom 09.02.2012:
Kann man das Leymus arenarius auch auf dem Balkon halten? Was für Boden müsste ich besorgen?
Unsere Antwort vom 09.02.2012:
Leymus arenarius im Kübel zu halten ist eine schöne Möglichkeit, seinem Ausbreitungsdrang Herr zu werden. Das Pflanzgefäß muss jedoch mindestens 50x50 cm groß sein, sonst wird es bald "gesprengt" Das Substrat sollte aus einer Blumenerde-Sand-Mischung bestehen.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.