Buschig-aufrecht wachsend mit schwebenden, lockeren Blütenrispen und grazilen dreiteiligen Blättern: Die Dreiblattspiere ist zweifellos eine Staudenschönheit. Ihre Heimat liegt im östlichen Nordamerika. Im Herbst erglüht die aparte Pflanze in besonders leuchtenden Orange- und Gelbtönen. Geschickt mit anderen warmen Herbstfarben kombiniert, lodert Ihr Garten in allen Farben des Indianersommers.
Gillenia trifoliata ist in unseren Gärten immer noch eine Besonderheit. Das ist schade, denn die elegante Pflanze mit den schwebend zarten weißen Blüten ist vom rötlichen Austrieb bis zum farbenprächtigen Vergehen eine Augenweide. Ihr straff aufrechter buschiger Wuchs und ihre Attraktivität über die gesamte Vegetationsperiode machen sie zu einer wichtigen Strukturpflanze.
An dünnen dunklen Blütenstängeln entwickeln sich im Juni lang gestielte weiße Blüten, deren obere zwei Blütenblätter länger und oft rosa überhaucht sind. Die rötliche Färbung des Blütenkelches fügt ein zusätzliches schmückendes Element hinzu und bildet einen auffallenden Kontrast zu den weißen Blüten. Langstielig geschnittene Blütenrispen eignen sich sehr gut für die Blumenvase.
Am Gehölzrand im Halbschatten fühlt die Dreiblattspiere sich wohl. Doch auch sonnigere Plätze werden toleriert, sofern der Standort vor der heißen Mittagssonne geschützt und der Boden ausreichend frisch ist. Die beste Entwicklung zeigt die Pflanze in humosen, durchlässigen, frischen Böden. Dort kann sie auch deutlich höher als angegeben werden.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
'Amethyst' ist eine außerordentlich reich- und langblühende Auslese der Becherglocke. Ihre Blütenrispen sind dicht mit nickenden Glöckchen besetzt. Bevorzugt wird humoser Boden in Sonne oder Halbschatten. Die Blütezeit wird verlängert, wenn abgeblühte Rispen herausgeschnitten werden. Sie ist sehr gut wüchsig und mittels kurzer Ausläufer recht ausbreitungsfreudig. weiter ...
Hier stellen wir Ihnen einen weiteren gefüllt blühenden Star aus der Barlow-Familie vor: Dunkelblau bis blauviolette Blütenblätter laufen in weißen Spitzen aus. weiter ...
VI-VII + IX :: 40-60 :: GR/G2/Fr3 hs-abs silbrig-rosa bis altrosa
Diese bezaubernde Astrantie können wir Ihnen gar nicht genug empfehlen. Auf festen Stielen erscheinen ab Anfang Juni relativ große rosa bis altrosa Blütenköpfchen in kräftiger, jedoch niemals aufdringlicher Farbe. Die rosig erscheinenden strahlenförmigen Hüllblätter verändern ihre Farbe mit der Zeit in ein schimmerndes, grünlich überhauchtes Silber. weiter ...
Art.-Nr.: 52007-101 9 cm Topf (0.5 l)
Fragen
Kundenfrage vom 14.06.2010:
Muss die Dreiblattspiere im Frühling oder Herbst zurückgeschnitten werden?
Unsere Antwort vom 14.06.2010:
Gillenia trifoliata sterben im Spätherbst/Winter oberirdisch ab. D.h. dass sobald die Pflanze nicht mehr gefällt (spätestens im zeitigen Frühjahr), die abgestorbenen Triebe entfernt werden sollten.
Kundenfrage vom 26.05.2010:
Ist die Dreiblattspiere ein Leckerbissen für Schnecken oder wird sie eher verschont?
Unsere Antwort vom 27.05.2010:
Unserer Erfahrung nach wird Gillenia von Schnecken eher verschmäht.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.