Die gelbbunte Längsstreifung mit einem charakteristischen weißen Streifen in der Blattmitte unterscheidet den 'Jubilar' vom "normalen" Riesen-Chinaschilf und macht diese Sorte zum lebendigen Hingucker. Die recht frühe Ausfärbung der Panaschierung ist noch ein zusätzliches Plus!
Hitze und Trockenheit werden allerdings schlecht vertragen, da sich sonst das attraktive Laub partiell bräunlich verfärbt. Durch geschickte Vorpflanzung von Stauden lässt sich dieser kleine Makel aber leicht kaschieren.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Die Gattung Miscanthus ist in Ostasien verbreitet, wo sie an eher feuchten Standorten an offenen Hängen und ebenen Flächen vorkommt. Aufgrund ihrer Wuchskraft kommt Chinaschilf am Naturstandort oftmals in großen, geschlossenen Beständen vor. Für den Garten ist das Chinaschilf mit seinen vielen Sorten eines der bekanntesten und der am weitesten verbreiteten Ziergräser überhaupt. Der Standort sollte sonnig sein, aber leichter Schatten wird toleriert. Nährstoffreicher und humoser Boden ist günstig. Die fedrigen Blütenrispen, je nach Sorte silbrig-weiß oder silbrig-rosa bis silbrig-rot, erscheinen bei vielen Sorten erst spät im Jahr, meist im August und September. Sie erfreuen uns aber bis in den Winter hinein, denn die im Herbst stehengelassenen Blütenhalme wirken auch unter Schnee und Raureif noch sehr apart und können - selbst im Winter - dem Garten Struktur verleihen. Es gibt aber auch Sorten, die bislang nicht oder nur nach warmen Sommern blühen. Auch die Färbung der Blätter, die Herbstfärbung und die Wuchsform sind wichtige Kriterien bei der Beurteilung des Zierwertes. Viele Sorten verdanken wir Ernst Pagels, dem großartigen Staudenzüchter, der sich im Laufe seines Schaffens intensiv mit der Gattung Miscanthus befasst hat und über die Jahre eine große Zahl wertvoller Auslesen verbreitet hat. Mittlerweile ist das Spektrum der Arten und Sorten, die für den Garten verfügbar sind, enorm. Die Auswahlmöglichkeiten sind gewaltig: Von mächtigen, oft mannshohen Horsten, die als solitäre Strukturbildner oder sogar als Sichtschutz (im Sommer und Herbst) Verwendung finden, bis hin zu kleinwüchsigen Formen mit einer Wuchshöhe deutlich unter einem Meter. Ein Tipp: Hautkontakt während Sonnenschein sollte grundsätzlich vermieden werden!
Faszinierende Neuheit mit großen, scharlachroten Blüten. Sie ist gut standfest, wüchsig und robust und eine hervorragende Rabatten- und Schnittstaude für nährstoffreiche Böden an sonnigen Plätzen. weiter ...
Dunkles, straffes Laub, kleine weiße Blüten und eine besonders späte und lange Blütezeit zeichnen die Aster mit dem naturhaften Charme aus. Sie ist robust und dauerhaft und auch für halbschattige bis schattige Plätze geeignet. 'Ashvi' eignet sich ausgezeichnet für pflegearme Pflanzungen zwischen Gehölzen und verbreitet sich mit der Zeit durch mäßige Ausläuferbildung. weiter ...
Der imposante Himalaja-Knöterich ist eine beeindruckende und auffallende Staude für trockene bis feuchte an sonnigen bis halbschattigen Plätzen im Garten. Obwohl er nicht wuchert und nur allmählich seinen Bestand erweitert, muss ihm auf Grund seiner stattlichen Ausmaße ein ausreichend großer Platz zugeweisen werden. Dieser darf wegen der ausreichenden Fernwirkung gerne in der zweiten oder dritten Reihe sein - nicht zuletzt aber auch, weil der "Duft" der Blüten oftmals als Geruch nach Schweinestall wahrgenommen wird. Dennoch möchten wir diese Großstaude keinesfalls missen. Die absolut verträgliche und gut kombinierbare Blütenfarbe und die ausgesprochen lange Blütezeit machen den Himalaja-Knöterich für große Gärten schlichtweg unverzichtbar! weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.