Kreuzung aus Geranium dalmaticum und G. macrorrhizum mit grasgrünem, aromatisch duftendem Laub. Die Hybridform bildet niedrige, geschlossene Teppiche und ist auf sonnigen oder halbschattigen warmen Standorten mit durchlässigem Boden ein verträglicher Bodenbedecker mit äußerst vielseitiger Verwendung: Im Steingarten, an Stufen, Platten, vor und zwischen Gehölzen und in Trögen. In milden Wintern sind dieBlätter wintergrün. Die Sorte 'Biokovo' hat weiße Blüten mit rosa Staubfäden und verblüht zartrosa.
Charakteristisch sind die anmutigen Blüten mit den zurückgeschlagenen Blütenblättern und den rundlichen 'aufgeblasen' wirkenden Kelchblättern.
Die Pflanzen werden oft nicht viel höher als 20 cm. Sie sollten dort verwendet werden, wo G. macrorrhizum zu groß wird oder zu grob wirkt.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Die Gattung Geranium umfasst robuste, üppig blühende Wildstauden und Züchtungen für fast alle Lebensbereiche. Einige remontieren oder haben eine schöne Herbstfärbung.
Die Blütezeit des Storchschnabels reicht je nach Art oder Sorte von Mai bis September. Die Blüten bestehen immer aus fünf Blättern und sind schalen-, rad- oder tellerförmig, mitunter auch gefüllt. Das Farbenspektrum umfasst neben reinem Weiß die unterschiedlichsten Blau-, Rosa-, Magenta- und Violett-Töne. Häufig sind die Blütenblätter dunkel geadert und wirken dadurch sehr zart und zerbrechlich. Tatsächlich sind diese Stauden aber robust, wenig anspruchsvoll und unempfindlich gegenüber Krankheiten, Schnecken oder Schädlingen.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.