Diese Art sollte man viel eher als Blattschmuckpflanze denn als Blütenpflanze sehen und einsetzen. Die genarbten, wildlederartigen,salbeigrünen Blätter haben einen wunderschönen grauen Schimmer und gekräuselte Blattränder. In milden Wintern und richtig eingesetzt, sind sie wintergrün. Die fein blau geaderten fast weißen Blüten werden da fast zur Nebensache. Zierlich-horstiger Wuchs und sehr langlebig. Am schönsten wirkt Geranium renardii auf schottrigen, nährstoffarmen Böden in der Sonne.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Die Gattung Geranium umfasst robuste, üppig blühende Wildstauden und Züchtungen für fast alle Lebensbereiche. Einige remontieren oder haben eine schöne Herbstfärbung.
Die Blütezeit des Storchschnabels reicht je nach Art oder Sorte von Mai bis September. Die Blüten bestehen immer aus fünf Blättern und sind schalen-, rad- oder tellerförmig, mitunter auch gefüllt. Das Farbenspektrum umfasst neben reinem Weiß die unterschiedlichsten Blau-, Rosa-, Magenta- und Violett-Töne. Häufig sind die Blütenblätter dunkel geadert und wirken dadurch sehr zart und zerbrechlich. Tatsächlich sind diese Stauden aber robust, wenig anspruchsvoll und unempfindlich gegenüber Krankheiten, Schnecken oder Schädlingen.
Kundenfrage vom 11.03.2012:
Kann ich eine Kugelrobinie in süd-östlicher Lage mit Geranium renardi unterpflanzen? Ein kleiner Wall mit Feldsteinen dient als Umrandung. Bisherige Versuche mit anderen Sachen sind gescheitert.
Unsere Antwort vom 12.03.2012:
Der Wurzeldruck unter Robinien ist ziemlich stark, und der Boden wird dementsprechend trocken sein... Geranium renardii sollte damit aber zurecht kommen, wenn zum Einwachsen ein ausreichend großes Pflanzloch geschaffen und die Erde um den Ballen gelockert ist.
Kundenfrage vom 11.03.2011:
Was muss ich bei der Pflege vom Kaukasus-Storchschnabel beachten? Muss er geschnitten werden? Wie kann man ihn vermehren?
Unsere Antwort vom 14.03.2011:
Auf einem sonnigen, nährstoffarmen, schottrigen Boden gedeiht Geranium renardii am Besten. Ein bodennaher Rückschnitt, bzw. das Entfernen des alten Laubes ist gegebenenfalls im Frühjahr zu empfehlen. Vermehrt wird für den Eigenbadarf am Besten durch Teilung. Auch kleine Teilstücke wachsen, im Frühling verpflanzt, normalerweise problemlos weiter.
Kundenfrage vom 03.08.2010:
Ich habe letztes Jahr drei Geranium renardii gepflanzt. Erst haben sich alle Pflanzen prächtig entwickelt. Nun haben aber zwei rot/schwarze Flecken auf den Blättern und wachsen kaum noch. Sie verkümmern regelrecht. Es wachsen alle Pflanzen nebeneinander. Handelt es sich hierbei um einen Pilz?
Unsere Antwort vom 03.08.2010:
Es dürfte sich um durch Bakteriose verursachte Flecken handeln. Der Befall wird durch das diesjährige, recht feuchte Wetter begünstigt. Bitte schneiden Sie die befallenen Blätter Ihrer Kaukasus-Storchschnäbel zurück.
Kundenfrage vom 20.01.2010:
Eignet sich dieser Storchschnabel als Beeteinfassung ?
Unsere Antwort vom 20.01.2010:
Sie sollten diesen Storchschnabel nur bei größeren Beeten als Einfassung verwenden, da er schon 30-40 cm breit werden kann.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.