Auch Liebhaber weißer Blüten kommen bei der Geißraute auf ihre Kosten: Die duftende Galega x hartlandii 'Alba' vereint mit ihren großen reinweißen Blütenkerzen und der lange andauernden Blütezeit dieselben vorzüglichen Eigenschaften.
Die Geißraute hat ihr Hauptvorkommen in Südosteuropa, bis in die Türkei und im östlichen Mittelmeerraum. Dort besiedelt sie feuchte Hochstaudenfluren, Wiesen und Uferböschungen. In deutschen Landen, wo die Art als Heilpflanze begehrt war, ist sie vermutlich verwildert. Namen wie Pestilenzkraut und Pockenraute machen deutlich, was man sich von dieser Pflanze alles versprochen hat. Noch heute wächst die Wildform hier und da außerhalb von Bauerngärten, zumal man sie auch als Futterpflanze verwendete. Sie ist in allem ein typischer Schmetterlingsblütler mit bis 1.50 m langen Stängeln, die sich lagern oder anlehnen. Sie besitzt gefiederte 5 bis 8 paarige Blätter und in Juli und August weiß bis blassblaue Blütentrauben mit angenehmem Duft.
Richtig üppig gedeiht die Geißraute auf sonnigen Standorten mit lehmigem, nährstoffreichem Boden bei immer ausreichender Feuchtigkeit.
Die Wildform der Geißraute wächst zu üppig, um in normalen Gärten einen Platz zu finden, zudem versamt sie am zusagenden Standort sehr stark. Wir empfehlen deshalb lediglich zwei sterile, schwächer wachsende, dabei aber köstlich duftende Sorten.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.