Riesige Blattschmuckstaude aus Brasilien, wo diese Art in Quellmooren und an Bachrändern wächst. Als gigantische Einzelstaude mit Blättern bis zu 2 m Durchmesser ist sie ein überwältigender Blickfang auf großen Rasenflächen oder am Gewässerrand.
Dafür braucht sie aber allerbeste Betreuung: Ein tiefgründiger Boden mit ausgesprochen hoher Nährstoffversorgung in warmer, luft- und bodenfeuchter Lage ist unabdingbar für eine optimale Entwicklung. Ein sorgfältiger Winterschutz lässt sich durch die üppige Gabe von Kompost oder verrottetem Stallmist bewältigen. Im Frühjahr wird die dicke Schutzpackung dann gleichmäßig im oberen Bereich der Wurzeln verteilt. Solange Spätfröste drohen, muss noch auf entsprechende Schutzmaßnahmen geachtet werden. Nach dem Austrieb - ganz besonders bei höheren Temperaturen und Lufttrockenheit - ist es gut, wenn von Mittag bis zum Abend ein feiner Wasser-Sprühnebel für ausreichende Luft- und Bodenfeuchte sorgt.
Bei der Pflanzung, die erst ab Mitte Mai und nicht später als im Juli ratsam ist, muss die Bodenvorbereitung absolut sorgfältig erfolgen, um der Pflanze einen guten Start zu ermöglichen. Reichlich Kompost bzw. verrotteter Stallmist sind erforderlich.
Nicht nur die Blätter, auch die kegelförmigen Blütenstände sind beeindruckend - weniger im Sinne der Blütenpracht, sondern viel mehr wegen der "prähistorischen" Anmutung.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Dekorative, feuchtigkeitsliebende Blattschmuckstaude mit großen, schildförmigen Blättern. Vor dem Blattaustrieb erscheinen die bis zu 50 cm hohen Blütendolden. Schöne kupfrige Herbstfärbung. Bildet auf lehmigem, feuchtem, nährstoffreichem Boden mit der Zeit große Bestände. Schön am Teichrand. weiter ...
Stark Ausläufer treibender, sehr dekorativer, mittelgroßer Farn mit zweifach gefiederten hellgrünen Wedeln für den lehmig-humosen Gewässerrand. Leider ist der Austrieb im Frühjahr etwas frostgefährdet. Der Farn treibt aber nach Frostschäden zuverlässig wieder aus. Er zeigt eine schöne Herbstfärbung und Sporenwedel mit perlartigen Einzelblättchen. weiter ...
'Riccartonii' bildet mit der Zeit schöne, große Büsche. Es handelt sich um eine kräftig wachsende Sorte, welche bereits vor über 100 Jahren in Deutschland verwendet wurde. Die Einzelblüten sind relativ groß, der Wuchs sparrig und eher straff nach oben gerichtet. weiter ...
Ein ornamentaler, sehr beeindruckender Schachtelhalm für feuchte Standorte und zur Bepflanzung von Teichrändern. Er benötigt reichlich Platz, da er mit der Zeit große Bestände bildet (ggf. Wurzelsperre einbauen) und sollte vor Wintersonne geschützt werden. In rauen Gegenden zur Sicherheit im Herbst eine Laubschüttung aufbringen. weiter ...
Art.-Nr.: 52460-102 11 cm Topf (1 l)
Fragen
Kundenfrage vom 16.03.2012:
Woran erkenne ich am besten, ob meine Gunnera den Winter überlebt hat? Sie war im Winter geschützt.
Unsere Antwort vom 16.03.2012:
Gunnera manicata zeigt erst spät im Frühjahr seinen Austrieb, da sie dazu sehr warme Temperaturen benötigt. Sollte der Winterschutz schon abgenommen sein und Spätfröste drohen, muss noch auf entsprechende Schutzmaßnahmen geachtet werden.
Kundenfrage vom 02.10.2011:
Ist für das Mammutblatt eine Rhizomsperre empfehlenswert? Gehen die Wurzeln tief in den Boden oder bleiben sie eher im flachen Bereich (sollte neben einem Biotop gepflanzt werden)?
Unsere Antwort vom 04.10.2011:
Gunnera manicata benötigt keine Rhizomsperre. Das Wurzelwerk geht, aufgrund der zu erreichenden Höhe, schon eher tief. Bei uns in der Gärtnerei steht Gunnera auch neben einem kleinen Teich, und es gibt keinerlei Probleme.
Kundenfrage vom 11.04.2010:
Ist sie giftig?
Unsere Antwort vom 12.04.2010:
In der uns vorliegenden Fachliteratur findet sich keine Information dahingehend, dass Gunnera giftig wäre. Sicherheitshalber empfehlen wir Ihnen weitere Erkundigungen einzuholen, z.B. bei der Informationszentrale gegen Vergiftungen der Universität Bonn.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.