Wohl die bekannteste winterharte Fuchsie mit einem dicht buschigen, grazilen Wuchs. An den leicht überhängenden Blüten-Zweigen finden sich eine Vielzahl zarter, zweifarbiger Glöckchen.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Nur wenige Arten der aus Mittel- und Südamerika stammenden Gattung Fuchsie sind in unseren Breiten ausreichend winterhart. Fuchsia magellanica, die Freiland-Fuchsie oder auch Scharlach-Fuchsie, zählt zu den robustesten Arten und lässt sich hierzulande gut im Freien kultivieren. Sie stammt aus den Süd- und Zentralanden, wo sie selbst noch im Süden von Patagonien in Höhenlagen bis 1700 Meter vorkommt. Am Naturstandort findet man sie am Gehölzrand oftmals in der Nähe von Gewässern. Dort werden die Büsche bis über 3 Meter hoch, während sie bei uns als Halbsträucher selten höher als 1 Meter werden. Die Triebe frieren hierzulande bei stärkeren Frösten zurück, jedoch treiben die Pflanzen im Frühjahr zuverlässig aus dem Wurzelstock wieder aus - vorausgesetzt es handelt sich um gut etablierte und eingewachsene Exemplare. Insofern ist es ratsam, im ersten Halbjahr zu pflanzen und dabei den Ballen ein wenig tiefer zu setzen als gewöhnlich. Auch sollte im Herbst auf einen Rückschnitt verzichtet werden. Mit einer leichten Abdeckung aus Laub und Reisig ist Fuchsia magellanica und die hier angebotenen Sorten dann auch in rauen Lagen ausreichend winterhart. Und im Frühjahr werden die über den Winter oberirdisch abgestorbenen Triebe bodennah zurückgeschnitten. Da der Austrieb erst spät im Frühjahr erfolgt, ist eine Unterpflanzung mit Zwiebelblühern, aber auch mit wintergrünen Stauden sinnvoll. Bevorzugt werden locker-humose, nährstoffreiche Böden im lichten Schatten, wobei Wurzeldruck von Gehölzen ungünstig ist. Bei nicht zu trockenem Standort ist auch ein eher sonniger Pflanzplatz möglich. Fuchsien lassen sich selbstverständlich auch in großen Pflanzgefäßen (Minimum: 10 Liter Volumen) kultivieren, sollten dann aber frostarm überwintert werden.
Grazile Liebhaberpflanze für konkurrenzarme Plätze unter eingewachsenen Gehölzen. Sehr attraktive nordamerikanische frühjahrsblühende Waldstaude für humose, relativ nährstoffreiche Böden. Noch immer etwas ganz Besonderes. Breitet sich mit kriechendem Rhizom langsam aus. weiter ...
Auffällig breite (bis zu 2,5 cm) und flachgestellte, immergrüne Blätter geben dieser Segge ihren besonderen Charme, besonders auch wenn der Winter sie mit Raureif überzieht. Wie viele andere Vertreter dieser Gattung liebt die aus Nordamerika stammende Breitblatt-Segge locker-humosen, nährstoffreichen Boden in halbschattiger bis schattiger Lage. weiter ...
Eine hübsche, nordamerikanische, horstig wachsende Wildstaude mit blaugrünem Laub. An zusagenden Standorten säht sie sich selbst aus und überzieht dann den Boden mit einem himmelblauen Blütenteppich. Nach der Blüte zieht das Blauglöckchen ein und macht so Platz für später blühende Nachbarpflanzen. Bevorzugt wird locker-humoser, kalkarmer Boden im Halbschatten. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.