Die wunderschönen dicht gefüllten Blüten dieser 1896 eingeführten historischen Staude schimmern im Aufblühen grünlich; später werden sie reinweiß. 'Erst grünlichweiß, dann aber reinweiß bieten sich dem Beschauer die großen, dichtgefüllten Blumen dar, die sich von geradezu großartiger Wirkung zeigen. ... Sie ähneln einer dicht weiß gefüllten, paeonienblütigen Aster. ... Jeder, der diese Anemone sah, war entzückt von ihrem Anblicke,' so schwärmte ein Zeitgenosse. Dieses Stauden-Juwel passt ausgezeichnet vor und zwischen Gehölze.
Als Findling von einer Bergwiese östlich von Kassel gelangte diese Schönheit in den Garten eines Herrn Fellmann. Dieser benannte sie nach seiner Frau und sandte sie an den bekannten Pflanzenliebhaber Max Leichtlin in Baden-Baden. 1896 wurde die Sorte als Staudenneuheit von der Staudengärtnerei Alfred Hans in Herrnhut/Sachsen eingeführt. 'Sie wird einen ausgezeichneten Werkstoff für die feine Binderei liefern. ... Ihr Wert wird noch dadurch erhöht, dass sie einen zweimaligen Flor hervorbringt.' Dieses Stauden-Juwel passt ausgezeichnet vor und zwischen Gehölze. Trotz ihres „schattigen“ Namens verträgt 'Elise Fellmann' Trockenheit und Sonne erstaunlich gut. Besonders geeignet für durchlässige, warme, kalkreiche Böden. Sie ist nicht so starkwüchsig wie die Art.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.