Großblütig, in edlem Lavendelblau und mit gelben Staubgefäßen im Zentrum, so präsentiert sich diese bezaubernde Frühlings-Anemone. Die Blattstiele sind auffallend dunkelbraun. Wir empfehlen die Kombination mit der dunkellaubigen Viola labradorica.
'Robinsoniana' wurde 1883 im botanischen Garten in Oxford gefunden und war bereits vor 1900 in englischen Gärten verbreitet. Benannt wurde diese Sorte nach William Robinson, dem Vater der Naturgartenbewegung Englands. Die wunderschön blaue Färbung von 'Robinsoniana' ist übrigens an zu sonnigen Standorten deutlich weniger stark ausgeprägt.
Das Busch-Windröschen ist als Frühlingsbote unentbehrlich. Im Garten eignen sich Busch-Windröschen hervorragend als Frühblüher im Halbschatten vor und zwischen Gehölzen und spät austreibenden Stauden. Da ihr Laub nach der Blüte einzieht, sollten später austreibende Nachbarstauden ihren Blattmantel der Nächstenliebe über die kahl werdenden Stellen decken können. Cimicifuga, Rodgersia oder Hosta können diese Aufgabe übernehmen. Über kriechende Rhizome breiten sich die Pflanzen allmählich aus und können mit der Zeit ansehnliche Bestände bilden.
Das Busch-Windröschen eignet sich gut für sehr sommertrockene Plätze unter Gehölzen. Im Frühjahr braucht es etwas mehr Feuchtigkeit. Der Anblick großer, eingewachsener Bestände ist eine wahre Frühjahrs-Freude!
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Der Schmale Filigranfarn gehört zu den beliebtesten wintergrünen Farnen. Raureif verzaubert seine filigranen Wedel in ein glitzerndes Spitzengewebe. Er kann mit seinen dreifach, fein gefiederten, elegant überhängenden Wedeln bis zu einem Meter breit werden. Im Halbschatten auf nicht zu trockenen humosen Böden gedeiht dieser Farn am besten. weiter ...
Das bekannte heimische Himmelschlüsselchen mit den zart duftenden hellgelben Blüten eignet sich besonders gut für naturnahe Gehölzunterpflanzungen. Es versamt sich gern und wandert auf frischen und feuchten Böden gerne auch in angrenzende Wiesenflächen. Mag locker-humose, lehmige Böden. Die Art hat eine riesiges Verbreitungsgebiet und ist mit mehreren Unterarten bis nach Zentralalsien zu finden. weiter ...
Dieses zauberhafte Lungenkraut ist nicht nur eine Rarität und eine wirkliche Schönheit, sondern es blüht und blüht und blüht ... Die im März in großer Zahl erscheinenden dekorativen Blüten haben einen aparten Rosaton, der sich im Verblühen in ein zartes Blau wandelt. Das schmale, weißgefleckte Laub sieht bis zum Herbst sehr gut aus. Kompakt und starkwüchsig. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.