Crousse, Frankreich 1888. Ausgezeichnete alte, immer noch sehr gefragte Sorte. Die dicht gefüllten Blüten mit breiten schalenförmigen äußeren Petalen haben in der Mitte eine Kugel aus kleinen Petalen in derselben silbrigen, frischrosa Farbe mit seidigem, kristallenem Glanz.
Gelegentlich scheinen sehr helle, kurze Petaloiden durch. Die großen Blüten sind so schwer, dass sie eine Stütze brauchen. Seit 1888 schätzt man den Wert der exquisiten zart duftenden Sorte so hoch ein, dass sie vielfach für die Züchtung neuer Päonien eingesetzt wurde. Ideal zum Schnitt.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Seit gut 200 Jahren beglückt Paeonia lactiflora, die Chinesische Staudenpäonie, die europäischen Blumenliebhaber. Ihre Wuchsform ist länger gestreckt als die der europäischen Verwandten. Die Blüten schimmern zwischen milchweiß, rosa und purpurrot und werden etwas größer. Viele Sorten haben einen roten Austrieb und schön gefiedertes Laub. Das Sortenspektrum ist beachtlich und zur Farbenvielfalt kommt noch der Formenreichtum.
Ein guter Gartenboden (bitte ohne frischen Mist oder zu viel Stickstoff, sonst gibt es Knospensterben), ohne Wurzeldruck durch mächtige Bäume und Sträucher und eine große Portion Sonne sind unabdingbar. Blüten erscheinen nur, wenn die Pflanzen hoch genug im Boden stehen. Die im Boden ruhenden Triebanlagen, die man im Herbst beim Umpflanzen gut erkennen kann, müssen 'die Sonne riechen' können. Kommen sie tiefer als fingerbreit in den Boden, wird man vergeblich auf Blüten warten.
Pfingstrosen
Wir haben seltene, sehr edle einfach blühende Sorten und sehr bewährte exquisite historische Paeonien, oft mit köstlichem Duft. Pfingstrosen benötigen einige Jahre bis zur vollen Entwicklung und können viele Jahre am selben Platz verbleiben. Nicht zu tief pflanzen! Auf unserer Website finden Sie ausführliche Informationen zu Pfingstrosen.
Pfingstrosen im Container verschicken wir jeweils nur bis zirka Mitte April. Danach ist die Gefahr, dass die Pflanzen beim Transport Schaden nehmen, einfach zu groß. Die meisten Sorten bieten wir im Herbst als problemlos verschickbare, frisch geerntete Wurzelware an.
Kundenfrage vom 14.03.2011:
Kann man die Paeonia lactiflora im März oder April pflanzen oder ist es besser, bis zum Herbst zu warten?
Unsere Antwort vom 14.03.2011:
Sie können Paeonia lactiflora gut im März/April pflanzen. Zu beachten ist, dass Paeonien nicht zu tief gepflanzt werden dürfen, sonst werden sie blühfaul. Also die Knospen beim Pflanzen nur leicht mit Erde überdecken. Pflanzen von Wurzelware im Herbst ist ebenso möglich.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.