Straff aufrecht wachsende Pfingstrose aus P. officinalis x P. lactiflora, mit großen, gut gefüllten, intensiv roten Blütenbällen. Die 1955 von William Bockstoce in Pensylvania gezüchtete Sorte folgt in der Blütezeit dicht nach Paeonia officinalis 'Rubra Plena'. Die überaus reichblühende Sorte gefällt besonders wegen der perfekten Blütenform, wegen der kräftigen Stiele und der dadurch bedingten sehr guten Standfestigkeit.
Hervorragend zum Schnitt geeignet.
Einmal am richtigen Platz gepflanzt und eingewöhnt, sind Stauden-Pfingstrosen extrem langlebig und unverwüstlich. Ein guter Gartenboden (bitte ohne frischen Mist oder zu viel Stickstoff, sonst gibt es Knospensterben) ohne Wurzeldruck durch mächtige Bäume und Sträucher und eine große Portion Sonne sind unabdingbar. Üppige Blütenpracht erscheint nur, wenn die Augen nur knapp mit Erde bedeckt sind. Die im Boden ruhenden Triebanlagen, die man im Herbst beim Umpflanzen gut erkennen kann, müssen die Sonne riechen können. Kommen sie tiefer als fingerbreit in den Boden, wird man vergeblich auf Blüten warten.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Für Pfingstrosen-Liebhaber und solche, die es werden möchten, haben wir ein ganz besonderes Angebot: Eine Auswahl besonders schöner Intersektioneller Hybriden. Diese noch recht neuen Mitglieder der Pfingstrosen-Familie vereinen die imposanten Blütengrößen und die subtilen Blütenfarben der Strauch-Pfingstrosen mit dem Wuchs der staudigen Pfingstrosen. Hervorgegangen sind diese Hybriden aus einer Kreuzung von Paeonia lactiflora mit Paeonia lutea. Die Intersektionellen Hybriden zeichnen sich durch eine ausgesprochen gute Gesundheit aus. Sie sind wüchsig und behalten ihr dekoratives Laub im Herbst sehr lange. Sie eignen sich auch für Pflanzplätze, an denen Stauden-Pfingstrosen nicht so recht wachsen wollen. Ihre imposanten Blüten öffnen sich nicht gleichzeitig, sondern blühen nach und nach auf. Das führt besonders bei den mehrfarbigen Blüten, deren Farbigkeit stark von der Blühphase abhängt, zu einem interessanten Farbeindruck. Auf die Blütenausbildung selbst nehmen auch Aspekte wie die Temperatur zur Blütezeit Einfluss. 'Lollipop' beispielsweise kann deutlich gelber als abgebildet erstrahlen. Mit der Zeit werden wir daher weitere Fotos dieser so faszinierenden Pfingstrosen in den Shop einpflegen, um einen Eindruck der Vielfältigkeit vermitteln zu können.
Wir haben seltene, sehr edle einfach blühende Sorten und sehr bewährte exquisite historische Paeonien, oft mit köstlichem Duft. Pfingstrosen benötigen einige Jahre bis zur vollen Entwicklung und können viele Jahre am selben Platz verbleiben. Nicht zu tief pflanzen! Auf unserer Website finden Sie ausführliche Informationen zu Pfingstrosen.
Pfingstrosen im Container verschicken wir jeweils nur bis zirka Mitte April. Danach ist die Gefahr, dass die Pflanzen beim Transport Schaden nehmen, einfach zu groß. Die meisten Sorten bieten wir im Herbst als problemlos verschickbare, frisch geerntete Wurzelware an.
Viel bekannter und zu unrecht viel häufiger verwendet ist seine große Schwester Alchemilla mollis. Wir empfehlen Ihnen hier ausdrücklich diese Frauenmantel-Art, die in allen Teilen zierlicher und kompakter als Alchemilla mollis ist. Die Blattoberseiten sind im Gegensatz zu A. mollis kahl, die Unterseiten behaart. weiter ...
Selbst bei frostigen Minusgraden bleibt das ausgesprochen dekorative, rot-grüne Laub von 'Eroica' mit den roten Blattunterseiten aufrecht! Die robuste Sorte von Ernst Pagels ist unserer Meinung nach eine der vorzüglichsten Bergenien, die wir Ihnen deshalb sehr empfehlen. Im Frühjahr bildet sie viele kräftig violettrote Blüten, die in ihrer Farbe sehr auffällig sind, auf festen, dunklen Stielen weit über dem Laub stehen und lange halten. Hervorragende Schnittstaude! weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.