Eine in Frankreich bereits seit 1766 verbreitete Auslese der Moschuserdbeere mit ganz hervorragendem, köstlichem Aroma, das sich aber erst bei voller Reife ausbildet. Die vollreifen Früchte färben sich nicht dunkel, sondern bleiben hellrot, ja fast weißlich.
Die Früchte eignen sich nicht nur zum Frischverzehr, sondern auch für Desserts, delikaten Erdbeerkuchen und als aromatische Zugabe einer Bowle. Während andere Moschuserdbeeren auf Fremdbefruchtung angewiesen sind, ist dies bei der selbstfruchtenden 'Capron Royal' nicht der Fall, so dass jede Pflanze überreich mit Früchten aufwartet. Erforderlich aber ist, dass mehrere Pflanzen gesetzt werden.
Für eine gute Entwicklung und reichen Ertrag ist ein nicht zu trockener und gut mit Nährstoffen versorgter Boden wichtig. Durch Entfernen der zahlreichen Ausläufer wird der Fruchtertrag wesentlich gesteigert. Bleiben die Ausläufer am Stock, breitet sich die Moschuserdbeere rasant flächig aus und kann als Bodendecker genutzt werden. Dabei bleibt ein reduzierter Fruchtertrag bestehen und die gut duftenden Blätter können als Teepflanze genutzt werden. Wegen der Vitalität und Wuchskraft eignet sich die Moschuserdbeere sehr gut für Kinderbeete und auch zur Unterpflanzung von Beerensträuchern.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.