Die attraktive heimische Wildstaude mit fein gefiederten Blattrosetten liebt einen sonnigen und trockenen Standort. In der Natur ist sie auf kalkhaltigen, lehmig-humosen Halbtrockenrasen und Steppen sowie an warmen Gebüschrändern von Europa bis Nordafrika und Westsibirien anzutreffen.
Das Kleine Mädesüß wurde gelegentlich auch Schäfernuss oder Erdeichel genannt, weil seine Wurzeln z. T. knollig verdickt sind. Im 18. Jahrhundert nannte man es seiner weinähnlich duftenden Blüten wegen in einigen Gegenden auch Weinblume. Die Blätter, so heißt es, riechen beim Zerreiben orangenartig. Sie bilden am Boden eine Rosette, aus der im Juni/Juli bis zu 40 cm hohe Trugdolden mit kleinen weißen Blüten aufragen.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Die sehr schönen und robusten Stauden mit den fedrigen, doldenrispigen Blütenständen und gefiederten Blättern sind oft bis in den Winter ansprechend. Verbreitet ist die Gattung in der ganzen nördlichen, gemäßigten Zone - meist auf frischen bis nassen, nährstoffreichen Standorten. Allerdings bieten wir mit Filipendula vulgaris auch eine Art für trockene, magere Standorte an.
Heimische Trockenrasenpflanze für naturhafte Pflanzungen. Die kleinen, einfachen, gefransten Blüten mit guter Fernwirkung stehen auf recht hohen Stängeln über dem kompakten, grünen Laub. Kurzlebig, aber stark versamend und hervorragend zur Verwilderung geeignet. Für durchlässige und kalkhaltige Böden. Wunderschön auf Dachgärten und auf Mauerkronen. Bei Naturgärtnern auch zur Pflanzung in Balkonkästen beliebt. Nach Rückschnitt erfolgt alsbald eine zweite Blüte. weiter ...
VII-VIII :: 40 :: St/M/SH1/Fr1-2 so leuchtend gelb
Robuste, reich und lange blühende Steingartenstaude, die auch für Trockenrasen und Südböschungen geeignet ist. Bevorzugt warme, lockere und kalkhaltige Böden in der Sonne. weiter ...
Die aus Europa und Nordafrika stammende, Trockenheit liebende Staude trägt gelbe Köpfchen ohne Zungenblüten in einer dichten Traube auf unverzweigten Stängeln. Die mit nadelartigen Blättern bestückten Stängel überzeugen schon lange vor der Blüte und geben durch ihren buschigen Wuchs Struktur im Beet. Auch die hübschen Samenstände auf den drahtigen Stängeln wirken lang in den Winter hinein attraktiv. - Aster linosyris ist bis auf eine kurze Zeit, direkt nach dem Rückschnitt im Frühjahr, das ganze Jahr über eine wichtige Komponente im Beet. weiter ...
Art.-Nr.: 50228-101 9 cm Topf (0.5 l)
Fragen
Kundenfrage vom 08.02.2010:
Welche Stauden passen zum kleinen Mädesüß?
Unsere Antwort vom 08.02.2010:
Am besten wählen Sie Pflanzen mit einem ähnlichen Lebensbereich - hier Fr/SH1 (evtl. mit Hilfe der Profisuche im e-shop). Schön wären z.B. Iris Barbata-Elatior, Euphorbia seguieriana ssp. niciciana, Nepeta 'Superba' oder Geranium Cinereum-Hybriden.
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.