Diese Variante des heimischen Mädesüß überzeugt mit dicht gefüllten, weißen Blüten. Als Ufer- und Nasswiesenpflanze benötigt sie feuchte Böden und ist deshalb besonders gut für gärtnerisch gestaltete Bach- und Teichränder zu verwenden. Im Gegensatz zur Wildform breitet sich Filipendula ulmaria 'Plena' nicht so stark aus und kann somit auch kleinflächiger verwendet werden. Die lange Zeit haltbaren Blüten eignen sich auch ganz hervorragend für den Schnitt.
Schon 1897 wurde diese Auslese von Grabbe in seinem Buch "Unsere Staudengewächse" erwähnt. Hier schreibt er, dass die gefüllt blühende Gartenvarietät noch schöner als die, im Volksmunde auch "Wiesenkönigin" genannte, Wildart sei.
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
Für Bartiris verwendete Abkürzungen:
D
Dom
H
Hängeblätter
B
Bart
Bitte beachten Sie, dass die Farbigkeit in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse stark variieren kann. Der Tagesgang hat damit genauso wie unterschiedliche Witterungen einen großen Einfluss auf Farbwahrnehmungen und die Farbigkeit von Fotos.
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Die Angaben zur Wuchshöhe benennen meist eine Spannweite für die Höhenentwicklung. Bei vielen Gräsern und anderen schopf- bzw. polsterbildenden Pflanzen bezieht sich die erste Zahl auf die Höhe des Blattschopfes, die zweite Zahl dagegen auf die Höhe der Blütenstände. In allen anderen Fällen sind die Angaben als ungefähre Gesamthöhe zu verstehen, wobei die tatsächliche Höhe von den jeweiligen Standortverhältnissen (Nährstoffangebot, Lichtverhältnisse etc.) abhängig ist und stark variieren kann.
Die sehr schönen und robusten Stauden mit den fedrigen, doldenrispigen Blütenständen und gefiederten Blättern sind oft bis in den Winter ansprechend. Verbreitet ist die Gattung in der ganzen nördlichen, gemäßigten Zone - meist auf frischen bis nassen, nährstoffreichen Standorten. Allerdings bieten wir mit Filipendula vulgaris auch eine Art für trockene, magere Standorte an.
Durch die zarte Blütenfarbe der aufrechten Kerzen ist diese schöne Sorte des Blut-Weiderichs etwas ganz Besonderes. Für frische bis feuchte, lehmige, nährstoffreiche Standorte in der Sonne oder im Halbschatten. weiter ...
Nostalgische Selektion des heimischen Wiesenschaumkrauts, die bereits vor mehr als 100 Jahren in den Gärten zu finden war. Es besticht durch seine dicht gefüllten Blüten, welche neben den Blättchen auch als leckere Salatbeigabe verwendet werden können. weiter ...
Eine etwas ältere, anspruchslose Sorte, die gut zum Verwildern geeignet ist. Sie ist wüchsig und hat einen gut verzweigten Blütenstängel mit zierlichen Blüten. 'Elfe' blüht reich und früh. weiter ...
Geselligkeitsstufen
Ihrer Charakteristik entsprechend werden Stauden einzeln, in kleineren oder größeren Gruppen oder flächig gepflanzt.